Bildungspaket für Kinder in Hartz IV wird nachgebessert

Ursula von der Leyen hat die Sozialschwachen im Visier

Düsseldorf (ots) – Das Bildungspaket für Kinder aus Hartz-IV-Familien soll nachgebessert werden. Das Arbeitsministerium wird der Forderung der CSU nachgeben, dass die Leistungen für Kinder nicht zwingend über Gutscheine oder Chipkarten abgerechnet werden müssen. Dies erfuhr die „Rheinische Post“ (Freitagausgabe) aus Regierungskreisen. Vielmehr soll auch eine direkte Barabrechnung möglich sein. Allerdings sollen nicht die Eltern das Geld in die Hand bekommen, sondern es soll direkt an Vereine, Musikschulen oder Nachhilfe-Institute fließen können. Die Länder sollen selbstständig entscheiden können, mit welchem System sie die Bildungsleistungen für Kinder abrechnen. Die Änderung soll bereits in den Gesetzentwurf einfließen, der am kommenden Mittwoch ins Kabinett geht.

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