Logport Rheinhausen: Kühne & Nagel expandiert

 

Bereits im Mai 2011 soll nach siebenmonatiger Bauzeit ein neues Verteilzentrum des Logistikkonzerns Kühne & Nagel auf dem Rheinhauser Logportgelände eröffnet werden. Rund 65 000 Quadratmeter sind für das weltweit führenden Logistikunternehmen dazu gekommen. Mit rund 160 000 Quadratmetern insgesamt ist Kühne & Nagel jetzt der Nutzer mit der größten Fläche auf dem ehemaligen Krupp-Gelände, auf dem rund 3000 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Daran hat der Kühne & Nagel einen maßgeblichen Anteil. 

Das Unternehmen baut für einen Pharmakonzern seine Lagerkapazitäten aus. Genutzt wird das neue Verteilzentrum dann vom US-Konzern Johnson & Johnson, der unter anderem Produkte der von ihm 1986 aufgekauften Firma „Max Riese vertreibt (Penaten-Creme. Kühne & Nagel-Chef Brinkmann erklärte, wenn sein Unternehmen sich an einem Standort so engagiere, müsse es schon „die richtige Ecke“ sein. „Wir fühlen uns hier wohl“, sagte Brinkmann. 

An der Dubliner Straße auf dem Logportgelände hat der Weltkonzern bereits ein Großterminal in Betrieb. Hafen-Chef Erich Staake wies daraufhin, dass gerade Kühne & Nagel dafür gesorgt habe, Logport mit insgesamt rund 3000 Arbeitsplätzen zu einem Jobmotor zu machen. Auf dem ehemaligen Krupp-Gelände sind damit inzwischen etwa genauso viele Arbeitnehmer beschäftigt wie seinerzeit beim Stahlproduzenten.

Die noch verfügbaren Flächen auf dem 300 Hektar großen früheren Werksgelände gehen nun dem Ende entgegen. Sogar der seit 2006 schwelende Streit der Logport-Betreiber mit der Rheinhauser Bezirksvertretung wegen bislang fehlender Toiletten, was die LKW-Fahrer im wahrsten Sinne des Wortes in die Büsche trieb, scheint sich dem Ende zuzuneigen. Die Duisburger Hafen AG lenkt endlich ein. „Wir stellen bald einen Bauantrag für eine Toilettenanlage, die dann auch zügig gebaut wird“, versicherte ein Logport-Sprecher.

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