Verkauf scheint perfekt: „Braveheart“ erobert das TaM

Das Duisburger Theater am Marientor (TaM) steht kurz vor dem Verkauf. Das TaM gehört der Duisburger Bauverwaltung (DBV), bei der es sich wiederum um eine Tochtergesellschaft der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag handelt. Der DBV- Aufsichtsrat soll nach Informationen der Duisburger NRZ bereits am Donnerstagabend grünes Licht für den Verkauf an die Investoren Hans-Peter Fritsch (WOGISA) und Wolfgang DeMarco (Schroedermar) gegeben haben.
Der Kaufpreis soll bei rund vier Millionen Euro liegen und läge damit etwa in der Höhe wie im Juni 2008, als das TaM auch schon für die Musicalproduktion „Braveheart“ im Gespräch war. Vor gut zwei Jahren berichtete ebenfalls die NRZ, dass „Braveheart“ seinen Platz in dem Gebäude finden solle. Damals hätte die Stadt einen Erlös von 3,7 Mio. € erzielen können. Der Deal sei jedoch an Uwe Gerste, dem Leiter der Duisburg Marketing Gesellschaft (DMG) gescheitert.
Das TaM steht bereits seit 2007 nach einem entsprechendem Ratsbeschluss zum Verkauf. Den Vorschlag der Sauerland-Verwaltung, das Theater für 880000 Euro an einen Kölner Investor zu verscheuern, hatte der Rat im April 2008 abgelehnt. Obgleich noch nicht alles „in trockenen Tüchern“ ist, scheint Wolfgang DeMarco seinem seit Jahren verfolgten Ziel, „Braveheart“ in Duisburg zu etablieren, einen großen Schritt näher gekommen zu sein.
„Braveheart“ – vielen bekannt aus dem gleichnamigen Mel-Gibson-Film – spielt im Schottland des 13. Jahrhunderts. William Wallace („Braveheart“) führt, auch um seine von den Truppen des englischen Königs ermordete Frau zu rächen, führt den Freiheits- und Unabhängigkeitskrieg der Schotten gegen den despotischen König Edward I. an.

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