Greenpeace: Vierter Tag der Schiffsaktion gegen Öl-Bohrungen vor den Shetlands

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Shetland / Bergen (Norwegen) / Golf von Mexiko (ots) – Greenpeace-Aktivisten setzen mit ihrer Aktion gegen ein Ölbohrschiff ihren Protest gegen Tiefseebohrungen vor den Shetland-Inseln den vietren Tag fort. Sie befestigten eine Überlebenskapsel an der Ankerkette des Ölbohrschiffs "Stena Carron". Zwei Aktivisten halten sich derzeit darin auf. Sie sind für etwa einen Monat ausgerüstet. Das 228 Meter lange Ölbohrschiff "Stena Carron", unter Vertrag bei dem US-amerikanischen Energiekonzern Chevron, liegt durch die Aktion rund zwei Kilometer vor der Hafenstadt Lerwick fest. Es sollte zum Lagavulin-Ölfeld 200 Kilometer nördlich der Shetland-Inseln fahren, um dort eine neue Probebohrung in einer Meerestiefe von 500 Meter zu beginnen. Chevron ist in Deutschland mit der Marke Texaco vertreten. Hier finden Sie ein kurzes Video der Aktion: http://gpurl.de/POBG2

In Bergen/Norwegen beraten bis heute am Nachmittag die Delegierten der Anrainerstaaten des Nordost-Atlantiks auf der OSPAR-Konferenz zum Schutz dieses Meeresgebietes. Es soll unter anderem über ein Moratorium auf Tiefseebohrungen im OSPAR-Raum entschieden werden. Bisher haben die Öl-Produzenten Norwegen, Großbritannien und Dänemark jedoch massiv verhindert, dass über ein Moratorium auch nur diskutiert wird. Greenpeace fordert einen sofortigen Stopp von Ölbohrungen in der Tiefsee. Das Unglück auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko hat gezeigt, dass Tiefseebohrungen nicht sicher sind.

 

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