Adolf Sauerland stellt sich dem Innenausschuss

Wie die Rheinische Post mitteilt, will sich Adolf Sauerland am 02. September dem Innenausschuss des Landtag NRW zur Verfügung stellen.

Weiter schreibt das Blatt:

Sauerland werde kritische Fragen zur Rolle der Stadt Duisburg im Zusammenhang mit der Katastrophe bei der Loveparade beantworten, sagte Peter Biesenbach, Innenexperte der CDU-Landtagsfraktion, der Zeitung. Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller, der ebenfalls zu der Sitzung kommen soll, habe auf die Einladung noch nicht reagiert.

Am 02.09. soll zudem die überarbeitete Version des „Gutachten“ der Frau Dr. Jasper veröffentlicht werden.

5 thoughts on “Adolf Sauerland stellt sich dem Innenausschuss

  1. Herr S. wird wohl wieder die gleichen bekannten Antworten geben auf die „kritischen“ Fragen, quasi eine Wiederholung des WDR Interviews. Und das überarbeitete „Gutachten“ wird natürlich auch zu dem Schluss kommen, daß die Stadt Duisburg keinerlei Fehler begangen hat. Die Verwaltungsabläufe waren vollkommen korrekt und der OB ist sowieso nicht schuld. Ein anderes Ergebnis ist nämlich gar nicht möglich, sonst würde die Gutachterin sich ja selber wiedersprechen. Die Adi-Show geht weiter. Man muss ja schließlich die Zeit bis zum 10.10.2010, besser 11.10. noch irgendwie überbrücken. Dann ist die Pension sicher.

  2. Sauerland ist nicht schuld. Den einzigen und entscheidenden Fehler hat die Polizei gemacht, als sie die Rampe abgesperrt hat. Das wird sich spätestens vor Gericht herausstellen.

  3. Natürlich bleibe ich bei meiner Ansicht, denn ich habe sie mir gut überlegt. Man kann die Katastrophe auf zig Videoaufnahmen sehen und immer wird deutlich, dass die Polizei die Besucher am Beginn der Rampe regelrecht eingesperrt hat und damit den Druck erzeugt hat, welcher den Verletzten und Toten geführt hat. Ob es die richtigen Räumungspläne gegeben hat und ob die richtigen Zuständigkeiten eingehalten wurden und andere Fragen, welche nur von dem klar auf der Hand liegendenden Schuldvorwurf ablenken (wollen ?) , ist völlig irrelevant.