Demonstration am 21.08. gegen Sauerland fällt aus

Photo: xtranews-Pool

Die eigentlich für Samstag, den 21.08., angemeldete Demonstration für den Rücktritt OB Sauerlands ist abgesagt worden. Stefan Schneider, der Organisator, gibt auf seiner Webseite dazu folgende Gründe bekannt:

„Aufgrund der sehr geringen zu erwartenden Teilnehmerzahl findet die geplante Demonstration am 21.08.2010 am Pourtsmouthplatz nicht statt. Da die Demonstration relativ kurzfrstig angekündigt wurde lässt sich eine Teilnehmerzahl, die entsprechend lautstark und kräftig den Rücktritt des OB Adolf Sauerland fordert nicht erreichen. Es sind durch den Aufruf aber zahreiche neue Kontakte entstanden, die ihre Unterstützung zugesagt haben. Wir werden die Sache weiter beobachten und erneut mobilisieren!“

6 thoughts on “Demonstration am 21.08. gegen Sauerland fällt aus

  1. Vielleicht sehen viele Menschen mittlerweile ein, dass nicht nur Herr Sauerland, sondern der gesamte Stadtrat zurücktreten müsste, denn er hat die Durchführung der Veranstaltung beschlossen. Sauerland war „nur“ ausführendes Organ.

    • ja ich weiss das Thema nervt.
      ja ich weiss wir sind nur der MOB.
      Ja ich weiss wir sollen endlich still sein.
      Ja ich weiss wir sollen aufgeben.
      NEIN!
      Wir geben nicht auf eh der OB seinen Hut und die politische Verantwortung übernimmt.
      Und die anderen Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden!

  2. Diesen Leuten muß sowaohl aus moralischer, als auch aus menschlicher Sicht sofort die Führung entzogen werden.

    Durch das weltweite Echo nimmt die gesamte politsche Kultur und das Ansehen des Landes Schaden.

  3. ja ich weiss das Thema nervt.
    ja ich weiss wir sind nur der MOB.
    Ja ich weiss wir sollen endlich still sein.
    Ja ich weiss wir sollen aufgeben.
    NEIN!
    Wir geben nicht auf bis der OB die politische Verantwortung übernimmt und seinen Hut nimmt.
    Die anderen Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden!

  4. So so, da war dann mal der Stadtrat schuld. Am schuldigsten sind dann ja wohl auch die Ratsherren der CDU, oder? Aber halt, die haben ja gar nicht die Mehrheit. Dann haben die also keine Mitschuld, oder? Aber vielleicht doch? Am besten nochmal wählen und die Gunst der Stunde nutzen um noch ein paar von den Gutmenschen mehr in Lohn und Brot zu bringen.
    Das ist ja schon fast schon so wie bei Heinrich VIII. Erst einmal alle hinrichten. Die Schuldigen werden schon darunter sein, der Rest ist Kollateralschaden und im Namen der Gerechtigkeit (Wessen?) zu akzeptieren.
    Stellen wir uns doch einfach mal vor, Sauerland hätte bei der Wahl letztes Jahr verloren. Wäre die Loveparade abgesagt worden? Wäre der Aufschrei genau so groß gewesen? Ich denke mal, die Ausrede des Tages wäre gewesen, „Hat alles mein Vorgänger in die Wege geleitet.“
    Manchmal habe ich den Eindruck es würde vermittelt werden, dass Sauerland auf einem Podest bei der Loveüarade stand und der Menge zugerufen hat, „Ihr müsst jetzt alle in diese Richtung.“
    Irgendwie widert mich diese Hetzjagd an.

    • @ Jürgen:
      Sie klingen wie Jürgen Rohn, der auf „DerWesten“ mit monotoner Polemik und seiner Weigerung, auf Argumente sachlich mit Argumenten zu antworten, langweilt.
      Sind Sie Jürgen Rohn?
      Was Sie da schreiben, sind sinnlose Spekulationen. Wenn Sie kommentieren, dann beschränken Sie sich auf das, was tatsächlich geschehen ist, und wenn Sie Ihre Meinung kundtun wollen, dann wäre es interessanter zu lesen, was Sie konkret zu Art und Weise sowie zu den Inhalten der Kommunikation des Duisburger Rathauses zu sagen haben.

  5. @Michael
    Sauerland war nur ausführendes Organ? Der Stadtrat hat die Durchführung beschlossen?

    Zu Ihrer Info:
    1. Werden dem Stadtrat vorgefertigte Beschlüsse durch den OB vorgelegt.
    2. Ist der OB ebenfalls stimmberechtigt und hat somit die Loveparade mit abgenickt.

    Zu eins sei erklärt, dass die Beschlüsse so geschrieben sind, das hierfür schon Verwaltungsrecht studiert werden muss und dem Stadtrat selbst die Vorlagen nur in einer kurzen Frist vorgelegt werden.
    Zu zwei, ich selbst habe oftmals solche Sitzungen verfolgt und habe mich vielfach gefragt ob der Rat den Inhalt der Beschlüsse überhaupt verstanden hat.
    Irgendwelche Zweifel oder Unstimmigkeiten wurden dann vom Bürgermeister vom Tisch gefegt und der Beschluss eingefordert. Wenn es jedoch zu einer hitzigen Diskussion kam, dann übernahm ein „Fürsprecher“ des Bürgermeisters das Wort, der den Rest dazu aufforderte so abzustimmen wie es der BM verlangte.
    Es wurde alles, wirklich alles beschönt.
    Sie glauben auch gar nicht wie schnell der BM für seine eigenen Beschlüsse die Hand nach oben gestreckt hatte.
    Gegen einige Beschlüsse hatte ich und ein guter Freund von mir, bei der Rechtsaufsichtsbehörde mit Erfolg Beschwerde eingelegt.
    Viele Beschlüsse mussten somit wiederholt werden und konnten dann nicht mehr so einfach durchgesetzt werden. Die Entscheidungen fielen danach knapper aus.

    Diesen demokratischen Prozess hätten auch die Duisburger wahrnehmen können.