Duisburg: Die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas kritisiert die Aufklärungsarbeit von Sauerland

Duisburg – Die stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Bärbel Bas erklärt zur aktuellen Berichterstattung über die Aufklärungsarbeit und die Falschaussagen des Oberbürgermeisters:

„Die angebliche Aufklärungsarbeit von Herrn Sauerland wird immer abenteuerlicher. Er verklagt Blogger auf Unterlassung der Veröffentlichung von Anlagen des von der Stadt selbst in Auftrag gegebenen Gutachtens. Das ist ein weiteres Beispiel für seine fragwürdige Öffentlichkeitsarbeit.

Außerdem hat sich herausgestellt, dass er im WDR-Interview am Sonntag eine Falschaussage gemacht hat. Herr Sauerland hatte behauptet, keine Anschriften der Opfer zu kennen und deshalb noch nicht einmal Kondolenzschreiben an die Angehörigen verschicken zu können. Seine eigene Behörde stellt jedoch die Sterbeurkunden aus. Er hatte also mehr als genug Zeit, um sich mit allen Angehörigen in Verbindung zu setzen und endlich Verantwortung zu zeigen. Zum wiederholten Mal muss man sich fragen: Sagt der Oberbürgermeister die Unwahrheit oder weiß er es einfach nicht besser? In beiden Fällen ist die Antwort ein weiteres Armutszeugnis für Herrn Sauerland.

Herr Sauerland wird immer mehr zur tragischen Figur, die dem Ansehen der Stadt sowie dem Amt des Oberbürgermeisters schadet. Wir brauchen endlich eine Verwaltungsspitze, die Verantwortung ernst nimmt. Das sind wir den Opfern und ihren Angehörigen schuldig wie den Duisburgerinnen und Duisburgern.“

One thought on “Duisburg: Die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas kritisiert die Aufklärungsarbeit von Sauerland

  1. Es gibt einen neuen(?) Demonstrationsvorschlag: Wer seinem OB „den Stuhl vor die Türe stellen will“, zeigt das am Samstag, ab 17.02 Uhr, in dem er oder sie einen Stuhl vor die eigene Haustüre stellt. Ein stummer, symbolischer Protest. (gesehen bei derwesten.de)