Demonstration in Duisburg gegen Adolf Sauerland

Für den 21. August ruft der parteilose Stefan Schneider zu einer Demonstration in Duisburg auf:

Bei der 19. Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg kam es zu einer Katastrophe, bei der 21 Menschen ums Leben kamen und mehr als 500 Besucher zum Teil schwer verletzt wurden.

Das Unglück ereigenete sich aufgrund von vorsätzlichem und niedererm Interesse der Verantwortlichen. Diese hatten einzig und allein Profit und finanzielle Vorteile im Kopf. Sonst übliche Planungs.- und Sicherheitsmaßnahmen wurden außer acht gelassen. Zahlen und Pläne wurden bewusst geschönt und in betrügerischer Absicht manipuliert.

Bis heute hat keiner der Verantwortlichen die Konsequenzen gezogen. Im Gegenteil, es wird gelogen, betrogen und Steuergeld für Berater verschwendet, die dieses tödliche Drama schönreden.

Wir fordern daher den sofortigen Rücktritt, oder die Absetzung des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg, Adolf Sauerland!

Xtranews findet das Ansinnen gut und bittet alle Leserinnen und Leser, die Zeit haben und in Duisburg oder Umgebung sind, Herrn Schneider zu unterstützen!

Weitere Infos finden sich auf einer speziellen Website:

Loveparade – Verantwortung in Duisburg

One thought on “Demonstration in Duisburg gegen Adolf Sauerland

  1. Das Desaster der Loveparade ist der folgerichtige Höhepunkt des Größenwahns Duisburger Stadt„väter”. Als ehemalige Duisburgerin, die die Stadtteile Duisburgs sehr gut kennt, nahm ich den Bau von prestigeträchtigen Prachtbauten in der City wie Forum und City-Palais staunend zur Kenntnis. Der Abriss der denkmalwürdigen Mercatorhalle hinterließ schon ein merkwürdiges Unwohlsein. Das aber ein 15 Jahre! altes, bisher als Vorzeigeobjekt bezeichnetes und funktionierendes Gebäude wie die Galeria Duisburg mit 3stelligen Millionenbeträgen, zur Hälfte aus Fördergeldern des Konjunkturpakets II, neu aufgezogen und gegenüber direkt ein weiteres Protzobjekt erstellt werden soll, erfüllt mich mit Entsetzen angesichts des 500m weiter beginnenden Elends der umgebenden Stadtteile wie Hochfeld, Hamborn, Marxloh, Rheinhausen etc. Jeder Duisburger weiß, was ich meine. Hierzu passt es, ein imageverbesserndes Riesenevent – koste es was es wolle – nach Duisburg zu holen. Das traurige Ergebnis ist bekannt.