"Üble Intrige" – Linkspartei-Chef Klaus Ernst weist Trickserei-Vorwürfe als "absurd" zurück

KlausErnst_august09_b1300px Hamburg (ots) – Linkspartei-Chef Klaus Ernst hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe sich bei Entscheidungen im Landesverband Bayern der Partei Phantommitgliedschaften zu Nutze gemacht. "Das sind vollkommen absurde Vorwürfe", sagte Ernst dem Online-Magazin stern.de. Er sei an der Aufstellung der Parteitagsdelegierten nicht beteiligt gewesen. Gegen die Zusammensetzung der jeweiligen Gremien, so Ernst, hätte zudem binnen einer Frist Einspruch erhoben werden können. Dies sei jedoch nicht geschehen. "Es handelt sich um eine üble Intrige des noch amtierenden Landesschatzmeisters UIrich Voß", sagte Ernst. Die Vorwürfe würden sich als völlig haltlos erweisen.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte am Samstag unter Berufung auf einen Bericht des Landesschatzmeisters berichtet, mehrere Ernst nahestehende Kreisverbände hätten die Zahl ihrer Mitglieder künstlich in die Höhe getrieben. Dadurch hätten sie mehr Delegierte zu Landesparteitagen schicken können, als ihnen eigentlich zustanden. Auf diesen Parteitagen seien wichtige Personalentscheidungen getroffen worden – unter anderem geht es um einen Parteitag, der Ernst zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2009 kürte.

2 thoughts on “"Üble Intrige" – Linkspartei-Chef Klaus Ernst weist Trickserei-Vorwürfe als "absurd" zurück

  1. Ihr könnt so gut kritisieren, mosern usw. Aber seit noch nicht einmal in der Lage ein Bild „Proportional“ in ein Layout einzubinden. Peinlich.
    Ist mir hier schon häufiger aufgefallen ;-).

  2. Lieber Duisburger,
    mir ist das auch schon aufgefallen und der Technik-Mensch hat auch versprochen, dass irgendwann mal zu fixen. Aber – und das überrascht Dich vielleicht – der Inhalt ist mir wichtiger 😉

    Übrigens, Glashaus, Steine, seid von sind und nicht seit von damals 😛