Dr. Motte fühlt sich mitschuldig am Love Parade-Drama

drmotte Hamburg (ots) – Dr. Motte, der Berliner Gründer der Love Parade, fühlt sich mitschuldig an der Katastrophe von Duisburg. Dem ZEITmagazin sagte er: "Ich fühle mich schuldig, dass ich die ganze Sache nicht frühzeitig gestoppt habe". Der 50-Jährige fügte hinzu: "Ich sehe heute die Love Parade als mein Kind an, ein Kind, das missbraucht wurde."

Der Veranstalter, der eigentlich Matthias Roeingh heißt, war bis vor wenigen Jahren Miteigentümer der Markenrechte. Er sagt, er sei beim Verkauf an die Fitnesskette McFit überstimmt worden und habe kein Veto eingelegt. Der Geist der Love Parade sei in Berlin geblieben: "… mein mit der Love Parade verbundener Traum war der Weltfrieden, und durch die Wiederholung der Veranstaltung sollten andere Menschen mit diesem Traum angesteckt werden. Die Love Parade sollte für immer sein, ein Fest der Menschheit." Alles, wofür Duisburg vor der Katastrophe gestanden habe, habe nichts mehr mit Techno zu tun gehabt.

8 thoughts on “Dr. Motte fühlt sich mitschuldig am Love Parade-Drama

      • Wurdet ihr gezwungen, den Unsinn hier zu veröffentlichen? Eben. Diesem grenzdebilen Geschwätz eine Plattform zu geben ist ja wohl freiwillig geschehen, oder wird jeder verbale Furz, der irgendwie mit der Love Parade zu tun hat, hier in einer Art Zwangshaltung veröffentlicht?
        Kindesmißbrauch, Weltfrieden und Fest der Menschheit in einem Gedankengang miteinander zu verknüpfen ist eine Leistung, die mich denken läßt, die Motte ist einige Male zu oft gegen einen Lichtmast gedengelt.

        • In Bild oder WAZ würd ich so etwas prinzipiell nie lesen.
          Ich habs hier gelesen, und mich dabei ertappt, daß ich diesen uninteressanten Käse zunächst irgendwie doch interessant fand. Aber das schwöre ich Euch: Wenn das häufiger vorkommt, werd ich das sehr bald so einschätzen, wie Horst.
          Ich bin nur nicht so rigoros.
          Stefan, man kommt auch anders in die „Presse“.

          • Ich verstehe Eure Abneigung. Aber Dr. Motto und Loveparade gehören eben zusammen.

            Und soll hier nicht mehr berichtet werden, wenn man das Gefühl hat, es geht um Aufmerksamkeit? Dann hätten wir auch nicht schreiben brauchen, das Kachelmann nicht mehr im Knast ist – wer ist Kachelmann.

            Und dann kann man vorwerfen, wir würden mit der Sex & Money-Geschichte um das Gutachten „Quote“ machen wollen.

            Ich glaube es ist schwer festzulegen, was es „wert“ ist gebracht zu werden und was nicht.

            Eure Rückmeldungen helfen uns aber, als noch sehr junges Medium, zu lernen. Wir werden sicherlich demnächst solche Meldungen entweder kritischer bewerten oder zumindest, wie ich das hier schon getan habe, es in einen Kontext setzen:

            http://fallback2.xtranews.de/2010/08/02/persoenliche-stellungnahme-von-adolf-sauerland/

            Danke auf jeden Fall für Eure Meinung!

  1. Stefan,
    macht doch einfach eine Rubrik Lifestyle oder Käseseite, oder so was auf.
    Dann kann man sich ja entscheiden, ob man das lesen will. Den Kachelmann-Artikel hab ich ja sofort erkannt und weitergeblättert.