Bildzeitung: Von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten entlastet Sauerland

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Ein externes Gutachter-Büro stellt in einem vorläufigen Bericht fest, dass die Stadt in der Planung der Loveparade nicht pflichtwidrig gehandelt habe. Dies berichtet die Bildzeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Das Gutachten wurde freilich von der Stadt Duisburg in Auftrag gegeben.

Die Prüfer kamen nach Durchsicht von 35 Aktenordnern offenbar zu dem Schluss, so die Bildzeitung, dass es zur Katastrophe kam, weil Dritte die Auflagen der Stadt nicht korrekt ausgeführt hätten. „Vieles deute derzeit daraufhin“, zitiert das Blatt den „aktuellen Sachstand“. Das Gutachten soll heute im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtages vorgestellt werden.

2 thoughts on “Bildzeitung: Von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten entlastet Sauerland

  1. Abgesehen davon, daß dieses Gutachten im eigenen Auftrag der Stadt=OB eher den Beigeschmack von „Gefälligkeit“ bzw. „Eigennutz“ hat, frage ich mich: Woher kommen plötzlich die 35 Aktenordner? Hatte die Staatsanwaltschaft nicht sämtliche relevanten Unterlagen beschlagnahmt? Oder waren diese Unterlagen gar nicht so wichtig? Wozu dann das Geld der armen Stadt Duisburg=unser aller Steuergeld aus dem Fenster werfen? Und ist es dem Innenausschuß langweilig?
    Das Verhalten der Stadt bzw. ihrer Vertreter wird immer widerlicher.