Trauerfeier der LoveParade

Heute findet die Trauerfeier für die Todesopfer der LoveParade in der Salvatorkirche statt.

Der Innenstadtbereich um das Rathaus sowie um die Kirche ist schon lange vorher weiträumig abgesperrt, nur die Sonderbusse für die Trauergäste dürfen durch. Eine Stunde vorher wird von „Strömen von Menschen, die sich in Richtung der Kirche bewegen“ berichtet.

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft hat Shuttlebusse eingerichtet, um die Trauergäste zu der MSV-Arena zu fahren, wo eine Liveübertragung der Trauerfeier gezeigt werden soll. Die Salvatorkirche fasst nur ca. 600 Menschen – es werden möglicherweise tausende erwartet. Aber auch das Stadion füllt sich langsam, den Rettungskräften wurden extra Räume zur Verfügung gestellt.
„Selbst die Betreiber der Imbissbuden scheinen kein Geschäft machen zu wollen: Kaffee gibt es für 1€“, so einer unserer Redakteure vor Ort leicht ironisch.

Erwartet werden auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Kraft, Bundespräsident Wulff und Bundeskanzlerin Merkel.
Ja, wer fehlt denn da? Wen wundert`s noch. Aber vielleicht besinnt er sich ja.

Selbst die Einsatzkräfte der Polizei erweisen auf ihre Art den Verstorbenen im Dienst die letzte Ehre: keiner trägt seine normale Einsatzkleidung, man sieht nur Polizisten in Ausgehuniform.
Eine große, beeindruckende Trauerfeier für 21 Todesopfer und die LoveParade – und man kann nur hoffen, dass es dabei keine „individuellen Schwächen“ geben wird. Mit anderen Worten: anderer Anlass, aber wiederum eine große Menschenmenge auf zu wenig Platz.

Trauert, aber schafft keinen Grund zum trauern.


Wer wie ich letzte Nacht am Duisburger Hauptbahnhof all die Hinweisschilder „MSV-Arena“ gesehen hat, und sich vielleicht fragte, wofür die seien… Der erkennt sie hier wieder:


One thought on “Trauerfeier der LoveParade

  1. Ich hoffe, Merkel legt demnächst einen Kranz vor der Universitätsklinik Freiburg ab. Denn an der Uniklinik Freiburg werden mit Unterstützung von Landes- und Bundesregierung Pat. zu Forschungszwecken gefoltert und getötet.

    In der Abt. Mertelsmann wurden ohne ausreichende Aufklärung Versuche mit Hochdosis-Chemo durchgeführt. Die Patienten starben, MM wurde befördert. Lt. Süddt. hatten die Experimente pro Pat. 75 Tsd Euro in die Kassen der Uniklinik gespült. Und Friedl hatte mit seinen „Freistil-Operationen“ zahlreiche Pat. zum Krüppel operiert.

    Das LG Freiburg hatte Friedl trotz der erwiesenen Straftaten lediglich eine bescheidene Geldstrafe auferlegt, die Landesregierung hatte Friedl 2 Mill. Euro für eine Dienstauflösung angeboten, nachdem die Klinikumsbetten nach Auffliegen der Vorgänge leerstanden.

    Und Merkel, Köhler und Schavan hatten ihren lieben Parteifreund Jäger und Rektor der Universität Freiburg 2007 mit Elite-Titel und Bundesverdienst geehrt.