Axa und Schaller helfen – Duisburg nicht?

Adolf Sauerland - Foto CDU Duisburg

Adolf Sauerland - Foto CDU Duisburg

Die AXA-Versicherung hat soeben eine Pressemitteilung veröffentlicht, nachdem sie gemeinsam mit Mitteln aus dem Privatvermögen des Loveparade-Veranstalters Schaller schon eine Million Euro als Soforthilfe zur Verfügung stellt.

Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen, die durch die Tragödie am vergangenen Samstag in finanzielle Not geraten sind.

Bemerkenswert ist ein Verweis auf die Stadt Duisburg:

„Wir arbeiten bereits seit Montag mit Hochdruck an einer solchen Lösung“, erklärt Ingo Koch, Pressesprecher des AXA Konzerns. Auch wenn erste Gespräche mit der Stadt Duisburg in dieser Woche noch zu keinem konkreten Ergebnis geführt haben, hofft AXA weiterhin, andere Beteiligte wie die Stadt Duisburg oder auch das Land Nordrhein-Westfalen noch einbinden zu können.

Dieses Verhalten der Verantwortlichen paßt in eine Reihe von Kommunikationsversagen: nicht nur, dass auf der Homepage von Adolf Sauerland nur seine Stellungnahme zu lesen ist und die Website der CDU Duisburg sich aktuell nur für das Schreiben des Vorsitzenden Mahlberg in Sachen Cebin zu rechtfertigen versucht.

Vielmehr klagte soeben auch ein Mitarbeiter des WDR auf WDR2, dass inzwischen nicht einmal mehr der Pressereferent des Oberbürgermeisters Sauerland telefonisch erreichbar sei.

Es steht außer Frage: Die schnelle Hilfe ist eine gute Werbung für Axa. Sein privates Engagement zeigt die Übernahme von Verantwortung durch Schaller.

Und Oberbürgermeister Sauerland?

Wie lange wird er sich noch verschanzen? Was wird passieren, wenn Samstag tatsächlich 10.000 oder mehr  Menschen zum Trauern in Duisburg sind und er bis dahin nicht zurück getreten ist?

An dieser Stelle noch mal der Hinweis auf das Hilfeangebot über die Polizei Duisburg:

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