Marek Lieberberg: Tote in Duisburg nicht Opfer einer Tragödie, sondern eines Verbrechens

Lieberberg

Deutschlands führender Konzertveranstalter Marek Lieberberg, der bspw. seit 25 Jahren für das Mega-Spektakel «Rock am Ring» zuständig ist und Tourneen für The Who, Pink Floyd und Depeche Mode organisierte, hat den Organisatoren der Loveparade in Duisburg Profitgier und Unvermögen vorgeworfen.

Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ findet er klare Worte: „Wieso ist hier in allen Medien immer von einem tragischen Unglück die Rede? Ein Erdbeben ist ein tragisches Unglück. Aber es hat doch nicht einmal geregnet in Duisburg“, sagte Lieberberg.

Lieberberg sieht die Schuld für die 19 Toten bei der Stadt Duisburg und den Veranstaltern: „Befruchtet haben sich die Geltungssucht der Lokalpolitik, die Profitsucht der Veranstalter, auf beiden Seiten gut gedüngt durch totalen Amateurismus.“

Aufgebracht zeiht Lieberberg das Fazit: „Und bitte: Hunderttausende junge Leute durch einen 16 Meter breiten und 100 Meter langen Tunnel zu pressen, daneben Zäune und eine Autobahn – das ist definitiv kein tragisches Unglück! Wieso lässt man den Verantwortlichen dieses Geschwätz durchgehen? Was am Samstag passiert ist, das ist ein Verbrechen“, sagt Marek Lieberberg.

3 thoughts on “Marek Lieberberg: Tote in Duisburg nicht Opfer einer Tragödie, sondern eines Verbrechens

  1. Das kam nicht vom zdf sondern es wurde vorher auf buergermeinungen.de darauf hingewiesen das diese Leute nie so etwas durchgeführt hätten. Hingewiesen hat eine ehemalige Konzertveranstalterin die mal im Stadtrat Duisburg war und die man schon vor einiger Zeit mit allen Mitteln mundtot gemacht hat. Mit dem Ergebnis 19 Tote.
    Jetzt tut das ZDF wieder so als wäre es auf ihmen Mist gewachsen. Hängt da ein Intendant mit drin?