Loveparade: offene Fragen an die Duisburger Polizeiführung

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Frank Richter

 

Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei
(GdP), Frank Richter, im "SWR2-Tagesgespräch"

Baden-Baden (ots) – Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Frank Richter, hält es für offen, ob die Duisburger Polizeiführung mit Sicherheitsbedenken gegen die Loveparade genügend Druck gemacht hat. Im Südwestrundfunk (SWR) sagte Richter, die Polizei habe in NRW jedenfalls "genügend Möglichkeiten", ihre Einwände durchzusetzen. Eine davon sei, sich an das Innenministerium in Düsseldorf zu wenden. Die Absage der Loveparade vergangenes Jahr in Bochum sei darauf zurückzuführen, dass der damalige Polizeipräsident "ganz klar gesagt" habe, welche Bedenken bestünden. Wenn die Duisburger Polizei heute sage, sie habe vor dem Event "große Kritik" geäußert, müssten – so Richter – nunmehr auch "Ross und Reiter" genannt werden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist als Einzelgewerkschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes die Konkurrenzorganisation der Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund.

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