Erklärung der Dominikanischen Republik zum Konflikt zwischen Kolumbien und Venezuela

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Dr. Leonel Fernandez, General Raul Castro

 

Santo Domingo /  Havanna -  Dr. Leonel Fernandez will erneut zwischen Kolumbien und Venezuela schlichten. Fernandez, der Regierungspräsident der Dominikanischen Republik, will sich mit Juan Manuel Santos treffen.

Der neu gewählte Regierungspräsident für Kolumbien tritt ein schweres Erbe an, nachdem der noch im Amt befindliche Uribe die Fronten zwischen Kolumbien und Venezuela verhärtet. Fernandez will in diesem Länderkonflikt einmal mehr vermitteln. Fernandez erklärte, dass er in der kommenden Woche Santos treffen wird und dann in einem privaten Gespräch die verschiedenen kontroversen Themen besprechen.

Immer wieder versuchte Fernandez schon vorher, Uribe und Chavez in Einklang zu bringen. In der kommenden Woche ist Juan Manuel Santos in Santo Domingo. Fernandez gab diese Mitteilung in Havanna, wo er zur Zeit beim Regierungspräsidenten Raul Castro zu Besuch ist.

Leonel sagte, er will die beiden Länder Lateinamerikas zusammenbringen, schließlich seien sie "Brüder". Schon im Februar, beim Gipfeltreffen der Lateinamerikanischen und karibischen Länder in Mexiko musste Fernandez schlichten. Chavez und Uribe gerieten hier verbal heftig aneinander. Laut Fernandez sei es nie vorteilhaft, wenn in der lateinamerikanischen Zone Konflikte herrschen. Es müsse eine Form geben zwischen den einzelnen Völkern, dass man auch Konflikte lösen kann.

Seit gestern hat Chavez die diplomatischen Beziehungen mit Kolumbien abgebrochen und das Militär an der Grenze in Alarmbereitschaft gesetzt.

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