Gabriel hält rot-grüne Minderheitsregierung für eine Option im Bund

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Berlin – Sigmar Gabriel schließt nach der Bundestagswahl 2013 die Bildung einer rot-grünen Minderheitsregierung nicht aus. Der SPD-Chef sagte in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ (BamS), Minderheitsregierungen seien nichts Erstrebenswertes, könnten aber wie in Nordrhein-Westfalen das Ergebnis von Wahlen sein.

„Solche Minderheitenregierungen, die inhaltlich gut arbeiten, sind allemal besser als Regierungen, die zwar eine rechnerische Mehrheit haben, aber nichts miteinander anzufangen wissen“, sagte Gabriel wörtlich.

Die Frage nach einem rot-rot-grünen Bündnis auf Bundesebene ließ Gabriel offen. Die Linke müsse vorher entscheiden, ob sie eine linke Reformpartei oder eine reine Oppositionspartei sein wolle. Außerdem müsse die Linkspartei ihr Verhältnis zum DDR-Unrecht und zum Parlamentarismus klären.

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