Feuer im Hamburger Hafen: 37 Neuwagen zerstört oder beschädigt

Feuer

Hamburg – Im Hamburger Hafen brannte in der Nacht ein Autozug voller Neuwagen. Dabei haben Flammen und Löschwasser in der Nacht 37 Neuwagen vom Typ VW Golf zerstört oder beschädigt. Die Autos waren für den Export vorgesehen und sollten verschifft werden. Nach einer ersten Schätzung entstand ein Schaden von 1,5 Millionen Euro.

Das Feuer war auf dem Zug im Rangierbahnhof Hamburg-Süd ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand. Ein Stellwerksmeister hatte den Brand kurz vor vier Uhr bemerkt. Die Ursache ist noch unklar, auch Brandstiftung könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es.

In Hamburg gab es seit Anfang des Jahres rund 100 Brandanschläge auf Autos; dabei waren aber meist einzelne Wagen betroffen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. In vielen, aber nicht allen dieser Fälle geht die Polizei von einem politischen, extremistischen Tathintergrund aus. Seit 2009 versucht die Polizei, dem Problem mit vermehrten Streifenfahrten Herr zu werden. Zeitweilig setzte die Hamburger Polizei auch einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera ein.

Im Vergleich zur Serie brennender Autos in der Hansestadt in den vergangenen Wochen sei das Feuer in der letzten Nacht aber ein „total untypischer Fall“. Nach Erkenntnissen des Instituts für Schadensverhütung und Schadensforschung der öffentlichen Versicherer e.V. werden rund 15 Prozent aller Brände in Deutschland durch Brandstiftung verursacht. Das häufigste Motiv dafür ist allerdings

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