Stadtwerke Sommerkino 2010

Auch dieses Jahr heißt es vom 15. Juli bis 15. August wieder "Vorhang auf!" vor einer selbst schon filmreifen Kulisse. 32 Nächte dauert das Kinofest, das Duisburgs kommunales Kino filmforum in Kooperation mit dem Landschaftspark seit 1996 veranstaltet.

Den Zuschauer erwartet eine unwiderstehliche Mischung aus aktuellen Hits, Klassikern und Kultfilmen und wenn mit Ende jeder Kinovorstellung die Illumination des weltbekannten Licht-Magiers Jonathan Park die nächtliche Kulisse des Hüttenwerks in ein bizarres Farbenmeer taucht, ist die Grenze zur Magie nicht mehr weit. Als Hauptsponsor machen die Stadtwerke Duisburg die Großveranstaltung erst möglich.

Zur Eröffnung wird’s heiß am Hochofen: Soul Kitchen

Fatih Akins Küchenzauber vor dem großen Eisenkochtopf. SOUL KITCHEN eröffnet das Stadtwerke-Sommerkino in im Landschaftspark Duisburg-Nord. Das Ambiente passt schon mal zur Familiengeschichte.
Coole Locations gibt’s eben nicht nur im Hamburger Hafen. Längst ist SOUL KITCHEN zu einem Dauerbrenner im filmforum aufgestiegen. Dank eines coolen Soundtracks und Dialogen, die mit einem frisch geschliffenen Messer geschnitten sind. Wer es noch nicht weiß: Es geht um ein Brüderpaar. Der Grieche Zinos (Adam Bousdoukos) besitzt ein Restaurant, aber kein Geld. Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) darf als Freigänger aus dem Knast, wenn er einen Job in der Billig-Food-Gastwirtschaft vorweisen kann. Nur so zum Schein. Denn an Arbeit ist er nicht wirklich interessiert. Dafür an der schönen Kellnerin Lucia (Anna Bederke).
Der Laden brummt, seit der neue Koch Shayn (Birol Ünel) die Küche unter Feuer setzt und Illias heißen Soul auflegt. Zinos denkt derweil nur an seine Freundin in Shanghai. Das Wiedersehen wird unerfreulich, zumal ein Immobilienhai mit dem "Finanzamt schläft" und im falschen Moment sehr gute Karten hat. Was nicht unerwähnt bleiben darf: Die im Mai 2009 verstorbene Monika Bleibtreu haut noch mal kurz auf den Tisch. Und die Sozial-Komödie ist in Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet worden.

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