„Kleiner Prinz“ auf gutem Wege: Vermietungen legen stark zu

Kleiner Prinz

Duisburg – Das von der Stadt zu tragende Defizit des Konferenz- und Beratungszentrums „Kleiner Prinz“ in der Duisburger Innenstadt war Gegenstand einer Sitzung des Sozialausschusses. Ein „Erfahrungsbericht“ weise einen Anstieg der Subventionierung auf 65.000 Euro (2009) von 61500 Euro (2008) aus, berichtet das Online-Portal „Der Westen“.

Bei dem „Kleine Prinzen“ an der Schwanenstraße in unmittelbarer Nähe zum Rathaus handelt es sich um ein Vorzeigeprojekt städtischer Integrationspolitik. Das Konferenzzentrum ist vorbildlich behindertengerecht ausgestattet und wird betrieben von der Werkstatt für Behinderte.

Der „Kleine Prinz“ wird auch gut gebucht, allerdings zu wenig von regulären kommerziellen Nutzern, die tatsächlich die volle Miete zahlen. In etwa der Hälfte der Fälle nutzt die Innere Verwaltung die Räumlichkeiten selbst. Doch der Trend geht in die richtige Richtung: während 2008 nur etwa bei einem Drittel der Vermietungen auch tatsächlich gezahlt wurde, lagman 2009 schon bei der Hälfte.

Oder, in absoluten Zahlen: 16 mal wurden die Räume 2008 von regulären kommerziellen Nutzern gemietet. 2009 steigerte sich diese Zahl auf 72. Eine beeindruckende Steigerung, doch um auf eine „schwarze Null“ zu kommen, müssen noch wesentlich mehr Privatpersonen und Firmen den „Kleinen Prinzen“ mit seinen Räumen für sich entdecken.

3 thoughts on “„Kleiner Prinz“ auf gutem Wege: Vermietungen legen stark zu

  1. Das Konferenz- und Beratungszentrum wird nicht von der Werkstatt für Behinderte betrieben sondern von der Stadt Duisburg, Amt für Soziales und Wohnen. Das Cafe „Der Kleine Prinz“ wird dagegen von der Werkstatt betrieben.