Duisburg-Dellviertel: Fünf-Zentner-Bombe wird am Dienstag entschärft

 

Bei Tiefbauarbeiten wurde am 18. Juni an der Merremstraße in Duisburg-Dellviertel eine britische Fünf-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg gefunden. Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle erforderlich.

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Der Kampfmittelräumdienst wird am Dienstag, 22. Juni, um 11 Uhr mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Das Ordnungsamt Duisburg koordiniert wie üblich die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen.
Es ist mit einer weiträumigen Behinderung des Autoverkehrs zu rechnen, da die Bundesautobahn 59, die Düsseldorfer Straße, die Karl-Jarres-Straße und die Heerstraße von der Sperrung betroffen sein werden.
Der Bereich im 250-Meter-Umkreis um die Fundstelle muss am Entschärfungstag bis 10 Uhr geräumt werden. In dem Bereich 250 Meter bis 500 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist nicht gestattet.
In der Evakuierungszone sind 1.750 Bewohnerinnen und Bewohner sowie öffentliche Einrichtungen (Kindergarten, Altenheim und Schule) betroffen. In der Sicherheitszone leben etwa 2.400 Menschen. Die in beiden Bereichen liegenden Firmen, Gewerbebetriebe und öffentlichen Einrichtungen werden am Montag unterrichtet.
Für die Personen, die ihre Wohnungen im Evakuierungsbereich verlassen müssen, stehen am Entschärfungstag ab 9 Uhr Räumlichkeiten im Mercator-Gymnasium auf der Musfeldstraße 152 in Duisburg-Hochfeld zur Verfügung. Ab 10 Uhr werden am Entschärfungstag keine Personen mehr in den inneren und äußeren Absperrkreis hineingelassen. Das nahegelegene Bethesda-Krankenhaus muss nicht evakuiert werden, liegt jedoch im Sicherheitsbereich, der während der Entschärfung nicht erreichbar ist.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe ab Montag aufsuchen und sie über die Verhaltensmaßnahmen informieren. Bettlägerige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone (innerer Kreis) werden gebeten, sich ab Montag beim Call Duisburg unter der Rufnummer (0203) 94000 zu melden.
Die genauen Verkehrssperrungen werden am Montag vom Ordnungsamt, der Polizei und der Autobahnpolizei festgelegt. Zum öffentlichen Personennahverkehr wird die DVG ebenfalls am Montag informieren.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch bei Call Duisburg unter 0203/94000.

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