Ralf Welters: Warum keine rot-grüne Minderheitsregierung in NRW?

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Warum keine rot-grüne Minderheitsregierung in NRW?

Warum keine rot-grüne Minderheitsregierung? Genau diese Frage stellt sich Ralf Welters, ehemaliger Landtagsdirektkandidat der Grünen im Duisburger Norden (Wahlkreis 63), wenn er die aktuelle politische Lage in NRW analysiert.

"Einen Politikwechsel, wie ihn die SPD im Wahlkampf lauthals versprochen hat, stelle ich mir nicht von der Oppositionsbank vor", sagt er. "Ich bin auch ein wenig von den vier SPD Landtagsabgeordneten überrascht, die widersprüchlich zum Teil aktuell für eine starke Oppositionspolitik werben und damit das taktische Vorgehen ihrer Vorsitzenden Kraft unterstützen. Der andere Teil hingegen, wie zum Beispiel der SPD-Abgeordnete Sören Link, hat sich beim letzten öffentlichen Zusammentreffen mit mir im Senftöpfchen für eine rot-grüne Minderheitsregierung ausgesprochen, welche ich auch voll und ganz unterstütze," ergänzt er.

Dieses taktische Geplänkel stößt bei Ralf Welters auf völliges Unverständnis, da er der Meinung ist, dass die gemeinsamen Standpunkte in den Kernthemen Bildung, Sparprogramm und Atomausstieg auch in einer Minderheitsregierung realisierbar seien. Einen Politikwechsel in NRW, wie es die WählerInnen in NRW gewollt haben, stellt er sich jedoch ganz anders vor und fordert die SPD zum Umdenken auf.

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