Die Unfassbarkeit der Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen, 2006
Image via Wikipedia

Soziale Balance. Keiner kann kneifen.

Ja ne is klar.

Gestern noch hat sie in einem Video-Statement ausführlich dargelegt, wie fair, wie gerecht, wie unabwendbar das alles ist. Da saß sie, blinzelte in die Kamera und versuchte, direkte Fragen möglichst nicht zu beantworten. Wer es verpaßt hat, kann es im Online-Archiv des ZDF nochmal anschauen.

Natürlich müssen wir sparen, wo wir sparen können: Bei den Eltern mit geringem oder gar keinem Einkommen, bei den Rentnern, denen wir für geleistete Arbeit in den Arsch treten, bei den H-IV-Beziehern. Und natürlich leidet darunter auch irgendwie der Ruf.

Aber gut, dass wir so viel gespart haben, da können wir ja einen Teil des gesparten Geldes für sinnvolle Dinge verwenden. Wie zum Beispiel 1, 6 Millionen Euro unter strenger Geheimhaltung…

… für eine Image-Kampagne des von der Leyen – Ministeriums:

BERLIN. Ursula von der Leyen will ihr Image mit Beratungsleistungen in Höhe von 1,6 Millionen Euro aufpolieren. Dazu plant die Arbeitsministerin eine Geschäftsstelle außerhalb ihres Hauses, die sie der Öffentlichkeit offenbar vorenthalten will.

Vermutlich betragen die Kosten aber weit mehr. Das Arbeitsministerium trägt zusätzlich die Kosten „für die Veröffentlichung von Gutachten und Reiskosten des wissenschaftlichen Beirates“ für die als „Innovationsstelle“ titulierte PR-Beratung.

Die Kosten sollen sich auf „maximal 1,6 Millionen Euro“ belaufen und aus dem „Ressortforschungstitel“ finanziert werden.

Die zu erbringende Leistung erfordere ein hohes „Maß an Vetraulichkeit und Geheimhaltung“, heißt es in einem internen geheimen Strategiepapier, das dem Handelsblatt vorliegt. […]

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