SchachtZeichen zum krönenden Abschluss von „Land der Ideen“ ausgezeichnet

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Das RUHR.2010-Großprojekt SchachtZeichen ist zum krönenden Abschluss der Aktion ausgezeichnet worden: als eine gute Idee der Kulturhauptstadt Europas! So wertschätzen die Deutsche Bank und die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ Innovationen aus Deutschland.

Bei einer kleinen Feierstunde in Dortmund übergab Sven Olderdissen, Mitglied der Geschäftsleitung, Private Wealth Management Deutschland, Deutsche Bank AG, den Preis: „Die Kunstinstallation SchachtZeichen macht die Veränderungen im Ruhrgebiet vom Kohlebergbau bis hin zur Kulturhauptstadt sichtbar. Sie regt zum Dialog an und verweist auf die Orte, an denen alles begann. Mit den SchachtZeichen hat RUHR.2010 einen beispielhaften künstlerischen Ansatz gewählt, um den Strukturwandel in der Metropole Ruhr erlebbar zu machen. Einen Ansatz, der über den temporären Charakter hinausgeht. Denn es sind Netzwerke entstanden von Menschen, die sich mit der Geschichte ihrer Region auseinandersetzen, die den Bergbau als Teil ihrer Vergangenheit betrachten, als Bestandteil ihrer Gegenwart – aber auch als Perspektive ihrer Zukunft.“

Ideengeber und Projektautor Volker Bandelow beglückwünschte „alle, die SchachtZeichen möglich gemacht haben“, hätte dem Projekt nur noch ein besseres Wetter gewünscht. Dennoch: „SchachtZeichen hat so vieles bewegt – die Menschen durch das Ruhrgebiet, ihre Gespräche miteinander, ihre Herzen und ihre Gedanken. So sollte es sein.“

Vor allem die Bewohner und Besucher der Kulturhauptstadt – einige Hunderttausende sind an den neun Tagen unterwegs gewesen auf Halden und Hochpunkten der Metropole Ruhr – hatten Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, besonders beeindruckt: „Wieder einmal hat uns die Bevölkerung überrascht, dass sie die Kulturhauptstadt mit ihrer Zuwendung zu ihrer Sache macht und die SchachtZeichen zu einem großen Erlebnis. Viele Geschichten sind erzählt worden. Das stärkt den Geist des Ruhrgebiets.“ Pleitgen hob vor allem das Engagement der Volunteers hervor: „Ohne diese Einsatzbereitschaft wäre ein solches Großprojekt nicht denkbar gewesen. Die Helfer haben diesen Marathon am Tag und in der Nacht mit unglaublicher Kondition absolviert. Über 7000 Menschen waren dafür in Aktion.“

Das Wetter ist RUHR.2010 dabei in seiner Unberechenbarkeit treu geblieben. Waren die Höhepunkte sicherlich der starke Start am Pfingstwochenende sowie das spontan zusätzlich anberaumte „Vor-Glühen“ der NachtSchachtZeichen in stimmungsvoller Korrespondenz mit dem Vollmund am Freitag, so hatte es durch die widrigen Witterungen auch vier Ruhetage gegeben. Insgesamt sieben Ballone – drei durch Vandalismus, vier durch Sturmböen-bedingte Bedienungsfehler (drei davon in der jüngsten Nacht auf Sonntag) sind, ohne bekannte weitere Vorfälle, unplangemäß in den Luftraum aufgestiegen. Einige Dutzend Ballone sind beschädigt worden und mussten durch Austausch und Reparaturservice rund um die Uhr sukzessive ersetzt werden, so lang der Vorrat reichte. „Eine große logistische Leistung von vielen freiwilligen Helfern und professionellen Mitarbeitern“, bilanzierte Martin Janik, Technischer Leiter der SchachtZeichen. „Technische Probleme treten bei solch einem ‚hochauflösendem’ Projekt immer auf. Darauf waren wir vorbereitet und haben entsprechend reagieren können.“

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