Towel Day – Handtuchtag

Buch der Bücher (Putjatin) 046
Image via Wikipedia

Na?

Tragen Sie heute auch ein Handtuch mit sich herum? Nein? Und sie wüßten auch gar nicht warum?

Dann ist an Ihnen der Handtuchtag, der heute am 25. Mai begannen wird, wohl vorbeigegangen ist. Was schade ist, weil mit diesem Tag einem der ideenreichsten Autoren gedacht wird: Douglas Adams

Douglas Adams bekannteste Werke sind die Bücher rund um „Per Anhalter durch die Galaxis“, in denen er eine Fiktion erschaffen hat die hilft, gesellschaftliche (Fehl-)Entwicklungen im hier und heute zu begreifen. Und ihm Rahmen dieser Bücher spielen Handtücher eine zentrale Rolle und so schreibt er in seinem Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“:

Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Douglas Adams verstarb am 11. Mai 2005 – für seine Fans viel zu früh. Und der Handtuchtag scheint ein geeignetes Andenken an einen Autor zu erinnern, der vielen Jugendlichen und Erwachsenen viele amüsante und nachdenkliche Stunden verschafft hat. Und um ihn mit seinen eigenen Worten zu verabschieden:

Macht’s gut und danke für den Fisch!

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