Bundeswehr rüstet sich für neue Gefechte mit Taliban

 

Die Bundeswehr bereitet die Soldaten, die demnächst die Truppen in Afghanistan verstärken sollen, intensiver denn je auf Kampfsituationen und Gefechte mit den Taliban vor. Damit reagiert sie, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab meldet, auf die zwei tödlichen Attacken im April, bei denen insgesamt sieben Bundeswehrsoldaten ums Leben kamen. Besonders die Infanterieeinheiten, die bald nach Nordafghani stan geschickt werden, trainieren nun gezielt Taktiken, um sich aus Hinterhalten zu kämpfen. Zudem sind im Heeresausbildungszentrum in Hammelburg kurzfristig mehrere aktuelle Modelle des gepanzerten Transportfahrzeugs "Dingo" bereitgestellt worden, um schnelle Ausweichmanöver in Gefechtssituationen proben zu können. Nach dem tödlichen Hinterhalt Anfang April gab es heftige Kritik an der Ausbildung der Einheiten für den Isaf-Einsatz, da die deutschen Soldaten oft erst im Einsatzland richtig mit den "Dingos" trainieren konnten. Die Bundeswehr rechnet in den nächsten Monaten mit neuen blutigen Ausein andersetzungen mit den Taliban. Vorsorglich haben die Planer für die Einheiten auch mehrere Übungen zur Erstversorgung von Schusswunden und zum Abtransport von Schwerverletzten unter feindlichem Feuer als feste Bestandteile in den Trainingsplan aufgenommen. Zudem bereiten sie die Soldaten, die im Juni nach Afghanistan verlegt werden, auf gemeinsame Operationen mit der US-Armee und den afghanischen Sicherheitskräften vor.

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