Herrmann attackiert Google

Ingolstadt (ots) – Gegenüber dem DONAUKURIER kündigte der byerische Innenminsiter Herrmann eine härtere Gangart gegen Google an. Die Aufzeichnung privater Daten sei ein "unerträglicher Zustand", sagte er. Es könne nicht sein, dass die Bürger dem Konzern nachweisen müssten, dass er ihre Rechte verletzt, während Google nur "vage Zusagen" mache. Die Poltik müsse nun "präventiv, zum Schutz der Bürger vorgehen", erklärte Herrmann. "Wir müssen den Spieß umdrehen." Der Minister griff den Konzern auch wegen der mangelnden Transparenz seines Vorgehens scharf an. Google betreibe "keine überzeugende Kommunikation darüber, was sie vorhaben". Niemand bekomme vernünftig Auskunft, eine "unangenehme Erfahrung" reihe sich an die nächste. Herrmann sagte: "Die Glaubwürdigkeit des Unternehmens ist in Frage gestellt." Auch die Aussage Googles, es habe die privaten Daten aus Versehen gesammelt sei "nicht mehr glaubwürdig". Der Innenminister sagte, er werde dafür sorgen, dass Google in Bayern solange keine Aufnahmen mehr machen dürfe, bis Datenschützer vollständig über das Vorgehen des Unternehmens bescheid wüssten.

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