Staatsanwalt ermittelt gegen leitende Aldi-Süd-Mitarbeiter

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Düsseldorf (ots) – Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ermittelt gegen leitende Mitarbeiter des Lebensmitteldiscounters Aldi Süd wegen des Verdachts der Nötigung. Die Vorwürfe richten sich nach Informationen der Aktuellen Stunde (WDR Fernsehen, 18.50 bis 19.30 Uhr) unter anderem gegen einen Bezirksleiter. Dies bestätigte Peter Aldenhoff, Oberstaatsanwalt in Mönchengladbach, gegenüber dem WDR.

Demnach soll der Bezirksleiter gemeinsam mit einem Leiter einer Mönchengladbacher Filiale eine Verkäuferin mit Drohungen massiv unter Druck gesetzt haben. Die Mitarbeiterin sei nach eigenen Angaben dazu genötigt worden, entweder einen Aufhebungsvertrag oder eine Eigenkündigung zu unterschreiben. Zuvor habe sich die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern geweigert, an einem Samstag deutlich länger als ursprünglich vereinbart zu arbeiten. Sie begründete dies mit der fehlenden Betreuung für ihre Kinder.

Mehr zu dem Fall und zu weiteren Vorwürfen von Angestellten gegen den Konzern Aldi Süd berichtet die Aktuelle Stunde in ihrer heutigen Sendung um 18.50 Uhr.

Bereits vor einigen Wochen hatte die Aktuelle Stunde in Zusammenarbeit mit Monitor über massive Vorwürfe gegen Aldi Nord berichtet.

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2 thoughts on “Staatsanwalt ermittelt gegen leitende Aldi-Süd-Mitarbeiter

  1. Kameraüberwachung bei Lidl, Dumpinglöhne bei Schlecker, Nötigung bei Aldi, Billigkräfte im Laden anstatt Fachkräfte, Massenentlassungen, Mobbing, obligatorische Hungerlöhne und familienfeindliche Arbeitszeiten. Jeder will mehr Service, aber keiner will dafür bezahlen. Das ist nun das Ergebnis.
    Wann erkennt man endlich, das die deutschen Einzelhandelsmitarbeiter dringend Hilfe brauchen?