FDP kritisiert Merkel

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In der FDP , so der Spiegel in einer Vorabmeldung für sein am Montag erscheinendes Magazin, wächst der Unmut über den Führungsstil von Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Man sollte Kurs halten, auch wenn die Lage schwieriger wird. Das gilt auch für die Steuerreform", sagt Martin Zeil, FDP-Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident in Bayern. "Die ängstliche Taktiererei muss endlich ein Ende haben. Frau Merkel sollte aufhören, die Reformbereitschaft der Menschen zu unterschätzen."

Zudem mahnen führende Liberale, die FDP müsse sich auch nach anderen Koalitionspartnern umsehen. "Die FDP darf sich nicht auf die Union als einzigen Koalitionspartner verengen", sagt FDP-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Kubicki. Er kritisiert, dass die FDP in der Regierung bislang zu wenig eigenes Profil gezeigt habe. "Die Leute erwarten zum Beispiel Antworten auf die Finanzkrise. Es ist fatal, dass die FDP da noch nicht deutlich geworden ist." Kubicki forderte die Einführung einer "zeitlich begrenzten Finanztransaktionssteuer".

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