Duisburger Umwelttage 2010 „Kultur und Umwelt“: Programm lädt zum aktiven Mitmachen ein

Das Programm der diesjährigen Duisburger Umwelttage wurde heute vorgestellt. Die Umwelttage 2010 finden vom 5. bis 21. Juni unter der Schirmherrschaft von Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, statt und werden am 5. Juni im Wilhelm Lehmbruck Museum eröffnet. An der Gestaltung des Programms beteiligen sich 77 Akteure mit insgesamt 140 Einzelveranstaltungen. Umwelt- und Naturschutzverbände, Schulen und Kindergärten, Parteien und Ratsfraktionen, städtische Ämter und Gesellschaften nehmen sich des Themas an und beleuchten es aus unterschiedlichen Blickrichtungen für verschiedene Zielgruppen. Der Programmflyer liegt ab 12. Mai in allen Bibliotheken und Bezirksämtern aus. Das ausführliche Programm steht im Internet unter www.duisburg.de zur Verfügung.

Das Jahr 2010 macht Duisburg zur Metropole, zur „Kulturhauptstadt RUHR.2010“ im Schulterschluss mit mehr als 50 Städten und Gemeinden. Das Ruhrgebiet präsentiert sich umfassend als das, was es ist: eine der vielgestaltigsten Kulturlandschaften Europas.
Was läge da näher, als neben der „Kultur“ auch die „Landschaft“ zu betrachten, die im Ruhrgebiet, mehr als anderswo, Dokument einer fast 200-jährigen Industriekultur mit Kohle und Stahl ist. In Duisburgs Norden warten der Landschaftspark oder die Grünverbindungen des Emschersystems auf Besucher, beides heute herausragende Naherholungsgebiete für den Städter und Rückzugsräume für die Natur.
Auch viele Landmarken mit prominenter Lage an Rhein und Ruhr sind ein identitätsstiftendes Symbol für die Stadt und stehen für ihre Kraft zur Erneuerung. Als Beispiel sei hier die Großskulptur „Rheinorange“ an der Ruhrmündung genannt, die den Blick auf Rhein und Ruhr ebenso verändert hat wie den der vorbeifahrenden Schiffer.
Aber auch außergewöhnliche Gartenanlagen prägen das Bild, besonders Gründerzeit und Reformbewegung haben mit öffentlichen und privaten Gärten eine vielfältige Gartenlandschaft geschaffen. In Duisburg kann man aus dieser Zeit den Kaiserberg oder den Böninger Park, den Jubiläumshain oder den Kantpark neu entdecken. Der Garten am Geburtshaus Wilhelm Lehmbrucks in Meiderich öffnet sich während der Umwelttage erstmals für Jedermann als Skulpturengarten. Außerdem lädt der heutige Eigentümer acht Duisburger Bildhauerinnen und Bildhauer ein, das Gelände um das Geburtshaus zu entdecken und erstmals als Ausstellungsraum zu nutzen.
Kultur und Umwelt, das Thema der diesjährigen Duisburger Umwelttage, spürt diesen Zusammenhängen nach und macht sie erlebbar. Das Programm bietet 140 interessante, aufklärende und motivierende Veranstaltungen. Dabei wird der Mensch mit seinen kreativen Möglichkeiten in den Vordergrund gestellt; er soll positiv Einfluss auf die Gestaltung seines Umfelds nehmen.
Mit der Eröffnung der Duisburger Umwelttage 2010 durch den Schirmherrn Dr. h.c. Fritz Pleitgen soll das Thema „Kultur und Umwelt“ im Lehmbruck Museum eingeläutet werden. Die Wahl des Lehmbruck Museums für die Eröffnungsveranstaltung soll vor Ort das Zusammenspiel von Kultur und Umwelt symbolisieren.
„Kultur und Umwelt“ ist das Monatsthema Juni der Medienausstellung im Erdgeschoss der Zentralbibliothek. Die ganze Spannbreite des Themas findet sich in den ausgestellten Medien wieder.
Verschiedene Aktionsflächen des Kunstprojektes „Einblicke – Ausblicke Bruckhausen“ können während der Umwelttage besichtigt werden. Die Aktionsflächen stehen im Zusammenhang mit dem Projekt „Zwischennutzung – Grüngürtel Duisburg Nord“.

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