Schiewerling: Arbeitsmarkt ist Beleg für optimistische Konjunkturentwicklung

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Berlin (ots) – Anlässlich der heutigen Bekanntgabe der Arbeitsmarktzahlen für April 2010 erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling MdB:

Der Arbeitsmarkt zeigt Optimismus auf. Die Zahl der Erwerbslosen ist im April um 162.000 auf 3,406 Millionen gesunken. Im Vergleich zum April des Vorjahres waren 178.000 Menschen weniger ohne Job. Dies ist nicht allein auf die übliche Frühjahrsbelebung zurückzuführen. Dieser gute und bereits länger anhaltende Trend zeigt auch einen optimistischen Verlauf der Konjunkturentwicklung an.

Diese Entwicklung bestätigt auch im April Richtigkeit und Erfolg des Krisenmanagements unter Führung von CDU und CSU. Sowohl die Konjunkturimpulse als auch insbesondere die arbeitsmarktpolitischen Instrumente der christlich-liberalen Koalition zeigen volle und nachhaltige Wirkung.

Eine Wirkung, um die uns im internationalen Wettbewerb viele andere Industrieländer beneiden. CDU und CSU werden diesen Weg weiter fortsetzen. Dazu zählt unter anderem die Verlängerung der Möglichkeiten für Kurzarbeit bis März 2011. Kurzarbeit ist ein Instrument, dass sich gerade für die jetzige Aufschwungphase durch das Halten der Fachkräfte in den Betriebe mehr als bewährt hat. Diese Unternehmen sind gerüstet für den Aufschwung: Viele Unternehmen haben die Chancen des Aufschwungs bereits genutzt.

Da einige Unternehmen die Auswirkungen der Krise jedoch erst mit zeitlichem Verzug erreichen, ist die von CDU und CSU initiierte Verlängerung der Kurzarbeit als Präventionsmaßnahme notwendig. Auch die Initiativen der Union zur schnelleren und gezielteren Aktivierung und Qualifizierung junger Arbeitsloser sowie die gesicherte Finanzierung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente für Langzeitarbeitslose werden spürbar ihre positive Wirkung für den Arbeitsmarkt entfalten.

Trotz des generell optimistischen Trends auf dem Arbeitsmarkt, muss die weitere Entwicklung genau beobachtet und aktiv begleitet werden. Denn die Folgen der Krise sind noch nicht überwunden. Somit kann für den Arbeitsmarkt noch keine Entwarnung gegeben werden. Bei der Betrachtung der Arbeitslosenzahlen muss auch bedacht werden, dass darin diejenigen Arbeitssuchenden nicht erfasst sind, die sich derzeit etwa in Qualifizierungsmaßnahmen befinden. Ziel unserer Anstrengungen muss für diese Menschen sein, einen möglichst nahtlosen Übergang in den ersten Arbeitsmarkt zu erreichen.

Ob die sehr schwierige Finanzkrise von Griechenland auf den deutschen Arbeitsmarkt Auswirkungen haben könnte, ist abschließend noch nicht bewertbar. Auch hier setzen CDU und CSU auf das erprobte, bewährte und erfolgreiche Management zur Krisenüberwindung durch Kanzlerin Angela Merkel und die christlich-liberale Koalition. CDU und CSU unterstützen dabei den klaren Kurs der Kanzlerin, nicht zuletzt mit Blick auf die deutsche Konjunktur und unseren Arbeitsmarkt.

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