Girls’ Day – Ein Beitrag zur Gleichstellung

Berlin – Am 22. April 2010 findet der „Girls’ Day“, der Mädchen-Zukunftstag, statt, an dem sich auch der SPD-Parteivorstand zum sechsten Mal beteiligt. Hierzu erklären die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel und die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner: Frauen erhalten fast ein Viertel weniger Lohn als Männer. Noch immer sind Frauen in Führungspositionen eine Seltenheit. Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit ist ein wichtiger Schritt hin zur beruflichen Gleichstellung. Doch auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss verbessert werden. Es muss Schluss sein mit den Rollenklischees bei der Berufwahl. Freie Entscheidung und die individuelle Förderung von Talenten statt verkrustete Rollenverteilung ist das Ziel. Die erzielten Erfolge im Bildungssystem setzen sich nicht im Berufsleben fort. Wir können auf das Potential der gut ausgebildeten jungen Frauen nicht verzichten. Sie müssen gezielt unterstützt werden. Insbesondere junge Migrantinnen brauchen passgenaue Angebote für Bildung und Qualifizierung. Es ist unsere gesellschaftliche Verantwortung, Mädchen und jungen Frauen Chancen in Bildung und Beruf zu eröffnen.  Deshalb beteiligt sich auch der SPD-Parteivorstand nun schon zum sechsten Mal am Girls’ Day. Insgesamt 23 Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren erhalten Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche der SPD-Bundeszentrale. Sie diskutieren mit Frauen in Führungspositionen, unter ihnen die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und die Bundesgeschäftsführerin Astrid Klug. Die SPD bietet in 20 Städten Mädchen und jungen Frauen am Girls’ Day Einblick in die Politik. Fraktionen, Abgeordnete und Jusos laden Mädchen ein.

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