Bundesregierung denkt über getrennte Flüge nach

Köln (ots) – In der Bundesregierung gibt es Überlegungen, aus dem Absturz der Maschine des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und 96 weiterer Mitglieder der polnischen Elite Konsequenzen zu ziehen. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe) unter Berufung auf ein Mitglied der Bundesregierung. "Das ist Wahnsinn", sagte ein Bundesminister der Zeitung mit Blick auf die Tatsache, dass all diese Menschen in einem Flugzeug gesessen hätten und die polnische Führung nun auf allen Ebenen geschwächt sei. "Das wird bei uns ein Umdenken auslösen." So säßen etwa auf der Fahrt zu deutsch-französischen Regierungskonsultationen alle deutschen Kabinettsmitglieder in einem Flugzeug, beklagte der Minister. "Künftig werden wahrscheinlich drei Challenger statt eines Airbus fliegen." Zuvor hatte bereits der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Andreas Scheuer (CSU), gefordert, "Regelungen zu finden, die dafür sorgen, dass nicht die gesamte Staats- und Regierungsführung in einem Flugzeug reist".

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