Duisburg: Warnung vor Vorschussbetrugsdelikten

Duisburg  – Ein Duisburger Hotel erhielt von einer Emailadresse (mit deutschem Namen) aus Hongkong eine Anfrage, ob eine größere Anzahl griechischer Personen zu einem bestimmten Termin dort unterkommen könnten. Der Auftrag hatte ein Volumen von ca. 3500 €. Es wurde weiter nach dem Einverständnis des Hotels gefragt, ob von dort aus ein benötigter Dolmetscher für die Dauer des Aufenthaltes der Gäste per Vorkasse bezahlt werden könne. Die dort avisierten Kosten beliefen sich auf 6450 €. Die Gesamtrechnung über 9950 € würden nach Bezahlung des Dolmetschers per Kreditkarte überwiesen, deren Daten man schon vorweg übermitteln würde. Dem Hotel kam diese Anfrage verdächtig vor und man sprach die Polizei an. Die Ermittlungen ergaben, dass die versandte Email nicht aus Hongkong, sondern aus Nigeria stammte. Es handelt sich bei diesen Vorgehensweisen um eine neue Masche der so genannten "Nigeria-Connection", einer weltweit agierenden und polizeibekannten kriminellen Organisation. Von dort werden in der Regel entwendete Kreditkartendaten oder gefälschte Schecks verwendet, um solche "Geschäfte" zu tätigen. Verdächtige Feststellungen oder solche Angebote können Sie dem KK 31 unter der Rufnr. 0203/280 (0) melden.

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