Duisburg Vortrag: "Der Wald von 1950 – ein Schlüsselwerk Giacomettis"

Im Rahmenprogramm der Ausstellung „Alberto Giacometti: Die Frau auf dem Wagen“ (bis 18. April 2010) findet am Freitag, 26. März ein Vortrag von Romina Pieper statt. Abendöffnung der Ausstellung bis 20 Uhr.

"Komposition mit sieben Figuren und einem Kopf (Der Wald)" lautet der Titel der Bronzeskulptur, der im Rahmenprogramm zur Giacometti-Ausstellung (noch bis 18. April) ein Abendvortrag der Kunsthistorikerin Romina Pieper gewidmet ist. Die Skulptur, ein herausragender Lebzeitguss, befindet sich bereits seit 1964 in der Sammlung des Lehmbruck Museums. Giacometti verband in dieser Arbeit die für das Spätwerk typischen überlangen und dünnen Bronzefiguren mit der Idee von Platzkompositionen für den öffentlichen Raum, an denen er um 1950 arbeitete. Sieben menschliche Figuren unterschiedlicher Größe sowie ein Kopf stehen frontal angeordnet auf einer schmalen, aber gebogenen Plinthe und verdichten sich zu einem magisch wirkenden „Figuren-Wald“.
Romina Pieper ist Absolventin der Kunstgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und hat zu Giacomettis Skulptur "Komposition mit sieben Figuren und einem Kopf (Der Wald)" geforscht. In ihrem Vortrag, wird die Kunsthistorikerin insbesondere auf die Entstehungsgeschichte und die Rezeption des Werkes in Ausstellungen und in der Fotografie eingehen und sich mit der Frage der Räumlichkeit der Skulptur beschäftigen: bei dieser gestaltet Giacometti nicht nur den Raum der Figuren, sondern auch den Leerraum, den sie umgeben.
Im Anschluss an den Vortrag bietet sich die Gelegenheit, gemeinsam durch die Ausstellung zu gehen. Das Lehmbruck Museum bleibt auch an diesem Freitag durchgängig bis 20 Uhr geöffnet.

Freitag, 26. März 2010, 18 Uhr
Vortrag: "Der Wald von 1950 – ein Schlüsselwerk Giacomettis"
Mit Romina PieperRahmenprogramm zur Ausstellung „Alberto Giacometti: Die Frau auf dem Wagen“
Eintritt in die Ausstellung: 8 / 5 Euro (kein zusätzlicher Veranstaltungseintritt)

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