Ahmadinedschad: „Israel hat seine Daseinsberechtigung verloren“

Khaled Meshaal in a meeting with spanish journ...

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Teheran — Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat, wie die wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA meldet, bei einer Unterstützerkonferenz für die Palästinenser in Teheran erneut das Existenzrecht Israels bestritten. Das "zionistische Besatzungsregime" habe "seine Daseinsberechtigung verloren". Israel sei eine Ursache für Gefahren, Krisen und Kriege in der Region, „auch wenn Israel nur einen Zentimeter Boden in Beschlag nehme“.

Die einzige Möglichkeit, sich dem jüdischen Staat entgegenzustellen, sei der Widerstand der palästinensischen Jugend und der Länder in der Region, wurde Ahmadinedschad von iranischen Medien zitiert. Der iranische Präsident appellierte an die palästinensischen Widerstandsgruppen, den "unheilvollen Dämon" zu bezwingen und ihn ins "Innerste der Hölle" zu werfen.

Medienberichten zufolge nahmen an der Unterstützerkonferenz auch hochrangige Palästinenservertreter wie der Exil-Chef der radikalislamischen Hamas, Chaled Maschaal, und der Exil-Chef der Organisation Islamischer Dschihad, Ramadan Tschallah, teil.

Unterdessen wird in der linksliberalen „Haaretz“ von „einer bewussten Entscheidung der iranischen Führung, Israel zu einem Angriff gegen die Hisbollah zu provozieren“, gesprochen. Solch ein Angriff würde einen Krieg mit dem Libanon bedeuten, damit auch Syrien involvieren und so den gesamten Nahen Osten destabilisieren.

Irans strategisches Ziel sei die Auslösung eines Krieges, bevor im UN-Sicherheitsrat ernstzunehmende Sanktionen gegen ihn verhängt werden und bevor Israel oder die USA sich entschieden, militärisch gegen seine Nuklearanlagen vorzugehen.

Der Iran erkennt Israel nicht an. Ahmadinedschad hatte in den vergangenen Jahren mehrfach in Reden gesagt, das Land werde von der Landkarte verschwinden. Israel, die USA und andere westliche Staaten fürchten, dass Teheran unter dem Deckmantel der friedlichen Kernkraftnutzung heimlich Atombomben entwickelt.

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