Forsa sieht bei Sozialstaatsdebatte keinen Nutzen für die FDP

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Saarbrücken (ots) – Die vom FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle entfachte Sozialstaatsdebatte wird den Liberalen nach Einschätzung von Forsa-Chef  Manfred Güllner keinen Nutzen bringen. "Nach unseren Untersuchungen kann Westerwelle abtrünnige FDP-Wähler so nicht zurück gewinnen", sagte Güllner der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).

Bei der letzten Bundestagswahl hätten klassische Mittelständler FDP gewählt, weil sie sich von ihr eine spürbare
Steuervereinfachung und einen nachhaltigen Bürokratieabbau gewünscht hätten, erläuterte Güllner. "Aber die FDP bringt nichts dergleichen auf die Reihe. Stattdessen macht Westerwelle ein Fass zur Sozialpolitik auf, was an den Interessen  liberaler Wähler letztlich vorbei geht", meinte Güllner.

"Guido Westerwelle müsste eigentlich alles tun, um als Außenminister gut dazustehen",  sagte Güllner. Dass er als Sozialpolitiker auftrete, habe keiner von ihm verlangt, "egal ob man seine Äußerungen nun für richtig hält oder nicht".

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