Sahra Wagenknecht bleibt sitzen

In der Linkspartei gibt es Streit um die designierte Vize-Parteichefin Sahra Wagenknecht. Die als stellvertretende Parteivorsitzende vorgeschlagene Führungsfigur der Kommunistischen Plattform hatte am Mittwoch im Bundestag ihre Abneigung gegen Israels Staatspräsident Schimon Peres deutlich gemacht. Gemeinsam mit ihren Genossinnen Christine Buchholz, Heike Hänsel und Sevim Dagdelen war Wagenknecht demonstrativ sitzen geblieben, während sich die übrigen Abgeordneten des Bundestags zu Ehren von Peres erhoben hatten. Ihr sächsischer Fraktionskollege Michael Leutert erklärte in der heutigen Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, wer am Tag der Befreiung von Auschwitz nicht willens sei, dem israelischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Peres im Bundestag den nötigen Respekt zu bezeugen, sei für ihn nicht wählbar.

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