Zugbegleiter mit Eisenstange verprügelt – DNA Spur führte zur Ermittlung des Schlägers

Dortmund, Essen (ots) – In den Morgenstunden des 20.Dezembers 2006 kam es bei der Fahrausweiskontrolle in einer S-Bahn zwischen Wuppertal und Bottrop zu einem Angriff auf Zugbegleiter der Deutschen Bahn AG.

Eine unbekannte männliche Person schlug hierbei aus ungeklärten Umständen mit einer Eisenstange auf die Zugbegleiter ein. Hierbei erlitten die Fahrausweisprüfer Prellungen im Körper- und Kopfbereich. Beide Bahnmitarbeiter mussten nach der Tat ärztlich versorgt werden.

Der Täter flüchtete bei einem Halt der S-Bahn in Essen-Gerschede. Hierbei ließ der unbekannte Schläger seine Jacke auf dem Sitzplatz liegen. Im Rahmen der Ermittlungen wurde, durch Beamte der Kriminaltechnik der Bundespolizeiinspektion Dortmund, eine DNA – Untersuchung der Jacke veranlasst.

Die Übermittlung des abschließenden Untersuchungsergebnisses   führte am heutigen Tage (28. Januar), mehr als drei Jahre nach der Tat, zur Identifizierung eines mittlerweile 55-jährigen Mannes.

Der 55-jährige Grieche war in den zurückliegenden Jahren bereits wegen zahlreicher Gewaltstraftaten polizeilich in Erscheinung getreten. Aufgrund seiner anhaltenden Gewaltbereitschaft ist der Täter zurzeit in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus in Köln untergebracht. Die neue Beweislage wird zu einer erneuten Verurteilung des Inhaftierten führen.

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