Gemeindehaus „Auf dem Wege“ in Gefahr!

Die Evangelische Landeskirche Rheinland prognostiziert rückläufige Kirchensteuereinnahmen. Die Leitung der Friedenskirchengemeinde in Rheinhausen nimmt an, dass in den nächsten Jahren jeweils 100.000 € im Haushalt fehlen werden. Sie plant daher drastische Maßnahmen – u.a. den Abriss des Gemeindehauses „Auf dem Wege“.

Was bedeutet das?

Kein evangelisches Haus mehr in Bergheim –
Gottesdienst, Hochzeit, Taufen, Konfirmation usw. nur noch nach Anreise?

Heimatverlust –
das Haus als beliebtes Stadtteilzentrum wird zerstört? – Lebendige Traditionen und Erinnerungen werden eingestampft – Lebensgeschichten verlieren ihren Mittelpunkt?

Altenarbeit entfällt –

Seniorentreff, Frauenhilfe, Ausflüge – ersatzlos gestrichen – welche Senioren können zu anderen Häusern fahren – werden alte Bergheimer Menschen von der Kirche alleine gelassen?

Krabbel- und Maxigruppen aufgelöst –

das Gemeinde-„Herzstück“ junge Familien wird aufgegeben – Kinder ohne Zugang zur Kirche?

Der neue Spielplatz wird wieder abgerissen –

Vor kurzem erst gespendet, mit viel Eigenarbeit aufgebaut und von den Kindern geliebt – der Spielplatz fällt dem Bagger zum Opfer?
Bergheim verliert sein Mühlenfest?

Das Jugendzentrum Tempel wird geschlossen –

Kinder und Jugendliche werden mit ihren Anliegen alleine gelassen – kein Platz mehr für die offene Tür, Freizeiten, Kinderspaß, Trödelmärkte für Kindersachen, Folkfestival u.v.a.m. entfallen?

Die Kirche „schließt sich zu Tode“ –

Wie viele Menschen werden sich dann erst recht von unserer Kirche abwenden – und werden sie wieder eine Heimat finden ???

Wir denken, es geht auch anders!

Es gibt immer andere Möglichkeiten als Einsparen, Schließen und „Plattmachen“.
Fehlendes Geld kann man erwirtschaften, sammeln oder sinnvoll einsparen – es muss nicht gleich die ganze Arbeit zerstört werden.
Es darf kein Gegeneinander innerhalb der Gemeinde geben. Lutherstraße, „Auf dem Wege“ und Kindergarten dürfen nicht gegeneinander in die Waage geworfen werden. Es ist möglich, beide Standorte der Gemeinde zu erhalten.

Viele hundert Menschen fühlen sich dem Haus „Auf dem Wege“ verbunden.
Wo sich viele zusammen tun, entstehen immer gute Ideen – vorhandene Kreativität und Engagement sollten genutzt werden, um „Auf dem Wege“ zu erhalten.

Sinnvolle Konzepte müssen entwickelt werden, die zum Ziel haben, „Auf dem Wege“ in die Zukunft zu steuern.
Dabei müssen neue Wege bestritten und Zukunftsvisionen gestaltet werden. Es sollten viele Menschen einbezogen werden und nicht „im stillen Kämmerchen“ entschieden werden.

Was kann ich tun?

Es hat sich eine Initiative gebildet, die das Gemeindehaus „Auf dem Wege“ erhalten möchte.
Sie arbeitet an einem alternativen Finanzierungskonzept und an Ideen, die das Gemeindehaus „Auf dem Wege“ zukunftsfähig machen und die Arbeit erneuern und sogar verbessern können.

Teil des Konzeptes ist die Gründung eines Fördervereins:
Hier kann ich zum Ausdruck bringen: Ich möchte das Gemeindehaus „Auf dem Wege“ erhalten und die Initiative unterstützen. So bildet sich eine starke und aussagekräftige Basis, deren Anliegen ernst genommen wird. Losgelöst von allen Problemen, die es „Auf dem Wege“ gibt, wollen wir nun dafür sorgen, das „Auf dem Wege“ für alle Menschen weiter zuhause ist.

Der Verein wird Geld sammeln und Aktionen auf die Beine stellen, um einen finanziellen Beitrag zur Entlastung leisten zu können. Mit meinem Beitrag trage ich hierzu bei.

Wir bitten Sie und Euch, dem Verein in Gründung heute schon beizutreten und „Werbung“ für ihn zu machen.

Hier könnt ihr euch die Beitrittserklärung downloaden

Wer gegen die Schließung und für eine andere Zukunft am Gemeindehaus „Auf dem Wege“ ist, besuche bitte unbedingt auch die

Gemeindeversammlung zum Thema am 07. Februar

Gottesdienst (Beginn 09:30 Uhr) –
anschl. Gemeindeversammlung im Gemeindehaus „Auf dem Wege“

Förderverein auf dem Wege e.V.

http://www.aufdemwege-ev.de/

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