Israels Präsident Shimon Peres ist am Montag zu einem viertägigen Deutschland

Israels Präsident Shimon Peres ist am Montag zu einem viertägigen Deutschland-Besuch in Berlin eingetroffen. Öffentliche Termine standen zunächst nicht an. Am Dienstag wird Peres nach der Begrüßung durch Bundespräsident Horst Köhler von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfangen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen der Friedensprozess im Nahen Osten sowie die bilateralen Beziehungen. Am Nachmittag wollen Köhler und Peres mit deutschen und israelischen Jugendlichen diskutieren. Peres will zudem das Mahnmal «Gleis 17» am Bahnhof Grunewald besuchen. Von hier wurden Zehntausende Menschen während der NS-Diktatur deportiert.

Am Mittwoch wird Peres zunächst von Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) empfangen. Der Gast aus Israel wird sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen und das Brandenburger Tor besuchen. Höhepunkt des Besuchs ist am Mittag eine Rede von Peres bei der Gedenkstunde des Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus. Der Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945 war 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum «Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus» erklärt worden.

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