Homophobie im Fußball bekämpfen: DFB-Präsident Zwanziger bei schwulen Führungskräften

DFB-Präsident Theo Zwanziger, President of the...

Image Manuel Heinrich Emha via Wikipedia

Berlin (ots) – Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Dr. Theo Zwanziger, hat die schwierige Situation von Homosexuellen im Fußball herausgestellt. Auf dem Neujahrsempfang des Völklinger Kreises – Bundesverband schwuler Führungskräfte (VK) in Berlin sagte Zwanziger am Montag:

"Auch wir im Sport kennen die Problematik, dass Menschen mit homosexuellen Lebensweisen aus Scheu und Angst vor diskriminierenden Anfeindungen vielfach großen Belastungs- und Drucksituationen ausgesetzt sind. Deshalb ist es unser Ziel, dieses Problem zu thematisieren, auf breiter Basis die Bewusstseinsbildung zu fördern und ein Klima zu schaffen für ein faires und respektvolles Miteinander aller gesellschaftlichen Gruppen. "Homophobie im Fußball" war – zugegebener Maßen – lange Zeit ein Thema, mit dem sich unzureichend beschäftigt wurde." Zwanziger wies auf die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen hin, deren Aktionen der DFB unterstützt.

Bernd Schachtsiek, Vorsitzender des VK, versprach dem Spitzenfunktionär breite Unterstützung beim Kampf gegen Homophobie im Sport. "Wir bieten dem DFB unsere Zusammenarbeit an. Wir wissen, dass das ein schwieriges Thema ist, vor allem, weil es von so vielen Vorurteilen und Nichtwissen geprägt ist. Das betrifft nicht nur den Profifußball und seine Fans, sondern auch die Aktiven auf allen Ebenen, insbesondere im Jugendbereich. Der VK setzt sich als deutschlandweit einziger Berufsverband für schwule Führungskräfte seit langer Zeit für Förderung von Vielfalt in allen Lebens- und Berufsbereichen ein.", sagte Schachtsiek vor mehreren Hundert Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

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