Bundespolizei unterbindet irreguläre Migration am Niederrhein

Kleve – Straelen – Kaldenkirchen – Emmerich (ots) – Am 18. Januar 2010 überprüfte die Bundespolizei zahlreiche Reisende am Niederrhein. Sechs von ihnen hatten weder die erforderlichen Reisedokumente noch gültige Aufenthaltstitel.

Zwei 25 und 26 Jahre alte Georgier reisten mit dem Zug aus den Niederlanden ein. In Kaldenkirchen zeigten sie den Bundespolizisten nur die Dokumente, die sie als Asylbewerber in den Niederlanden erhalten hatten. Die Beamten ermittelten, dass beide zuvor bereits in Polen um Asyl gebeten hatten.

Mit einem Reisebus kamen ein 22- und ein 25- jähriger Algerier über die Autobahn 40 bei Straelen von den Niederlanden nach Deutschland. Sie hatten keine Ausweispapiere dabei.

Im Zug auf Höhe Emmerich trafen die Bundespolizisten auf einen ausweislosen 16 – jährigen Afghanen.

Ein 23 – jähriger Türke wurde als Beifahrer auf der Autobahn 3 bei Emmerich von der Bundespolizei überprüft. Er hatte nur seine türkische Identitätskarte dabei.

Die Bundespolizei leitete in allen Fällen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

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