Nach Todesdrohung Einreise am Dortmunder Flughafen verweigert

Dortmund (ots) – Beamte der Bundespolizei wurden am gestrigen Abend (17. Januar) über einen medizinischen Notfall im Flugzeug informiert, welches aus Luton /Großbritannien in Richtung Dortmund unterwegs war. Die grenzpolizeiliche Einreisekontrolle des erkrankten Mannes wurde im bereitstehenden Rettungswagen durchgeführt.

Der 40-jährige Mann war im Besitz eines abgelaufenen türkischen und einem gültigen britischen Passes. Um eine ärztliche Versorgung so schnell wie möglich zu gewährleisten, erfolgte der Datenabgleich parallel zur polizeilich begleitenden Überführung in ein Dortmunder Krankenhaus.

Während der Überprüfung stellte sich heraus, dass der gebürtige Türke mit einer in Deutschland lebenden Frau verheiratet ist. Die Ehefrau hatte Ihren Mann am Vortage (16.Januar) mitgeteilt sich Scheiden zu lassen. Daraufhin gingen eine hohe Anzahl von Drohungen und elektronischen Kurzmitteilungen bei der 29-jährige Frau ein. An der Ernsthaftigkeit der extremen Drohworte ließ die Frau keinen Zweifel und erstattete bereits am Sonntag bei der Polizei Lünen Anzeige gegen Ihren Ehemann.

Die sofortige Anreise aus Großbritannien, die Drohungen gegen seine Ehefrau und der extreme Erregungszustand des Mannes veranlassten die Bundespolizei dazu, den Mann zum Schutze der 29-jährigen Frau nicht in die Bundesrepublik einreisen zu lassen.

Nach ärztlicher Untersuchung wurde der 40-Jährige auf richterlichen Beschluss dem Krankenhaus der Justizvollzugsanstalt in Fröndenberg zugeführt. Die Zurückweisung des Mannes erfolgt nach ärztlich bestätigter Reisefähigkeit.

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