Thüringer Linksparteichef für Frauen-Trio an der Parteispitze

Chemnitz (ots) – Die Eskalation an der Spitze der Links-Partei mit dem angekündigten Rücktritt von Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch sei auch eine Folge typisch männlicher "Gockelkämpfe", sagte  Bodo Ramelow, Linke-Fraktionschef im Landtag von Thüringen, der in Chemnitz erscheinenden  "Freien Presse"  (Montagsausgabe). Als Konsequenz daraus fordert Ramelow, die Stellung der Frauen im Parteivorstand zu verbessern. "Gesine Lötzsch, Petra Pau und Dagmar Enkelmann sind drei erstklassige Kandidatinnen, die ich mir für Führungsaufgaben vorstellen kann" , sagte Ramelow. Sie hätten Erfahrung auch mit den Brüchen des Lebens, und ihre politische Qualifikation sei unbestritten. Diese Frauen seien nicht nur in der Lage, eine ideologische Debatte zu bestehen, sondern auch die Herausforderungen des wahren Lebens, sagte Ramelow weiter. "Unsere Bewährung als Volkspartei im Osten erfolgt doch nicht in internen Debattier-Zirkeln, sondern in glaubwürdiger Alltagsarbeit vor Ort."   Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Links-Partei, Katja Kipping, kann sich Ramelow "perspektivisch in einer höheren Verantwortung vorstellen. "Sie ist noch sehr jung", sagte Ramelow.

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