Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas kritisiert die Sparpläne der Stadt Duisburg bei der Gesundheitsberatung.

bas_baerbel_neu_klein_thumb2 "Die jetzt bekannt gewordenen Einsparvorschläge bei der Gesundheitsberatung und Vorsorge setzen falsche Prioritäten", sagt Bärbel Bas, die für die SPD im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages sitzt. "Nicht nur, dass bestehende Strukturen, etwa in der Adipositas-Beratung oder der Suchthilfe gefährdet werden. Mittelfristig wird dies die Stadt und den Staat deutlich mehr Geld kosten, als jetzt gespart wird. Jeder Euro, der heute in Vorsorge investiert wird, spart morgen zehn Euro bei der Nachsorge."

"Duisburg bekommt jetzt die schlechte Klientelpolitik der Schwarz-Gelben Koalition zu spüren", sagt die Bundestagsabgeordnete. 1,6 Milliarden Euro kostet die Kommunen das sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz. "Union und FDP schaffen es in kürzester Zeit, die Städte und Kommunen zu ruinieren", so Bärbel Bas und sieht auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland in der Verantwortung: "Leider hat es Oberbürgermeister Sauerland offensichtlich weder in Düsseldorf noch in Berlin geschafft, das Gewicht der fünftgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens zur Geltung zu bringen und auch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers war – anders als seinem Kollege Carstensen aus Schleswig-Holstein – nicht einmal etwas daran gelegen, seine törichte Zustimmung zu den Steuergeschenken für Besserverdienende in einem Kuhhandel zu Gunsten des Landes umzumünzen".

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