FDP-Politiker Max Stadler hält Einsatz von Körperscannern für "richtigen Ansatz"

Berlin (ots) – Berlin – Bei ihren Plänen zur Einführung von Körperscannern auf Flughäfen muss die Union nicht mit grundsätzlichem Widerstand der FDP rechnen. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesjustizministerin, Max Stadler (FDP), sagte dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe), weil die Erfahrung  gelehrt habe, dass  Sprengstoff in der Unterwäsche unerkannt an Bord von Flugzeugen gebracht werden könne, sei der Einsatz von Körperscannern "der richtige Ansatz". Allerdings dürfe die Technik erst dann eingeführt werden, wenn zwei Bedingungen erfüllt seien: "Wenn der Eingriff in die Intimsphäre der Passagiere so gering wie möglich ist  und wenn mit ihrem Einsatz ein deutlicher Sicherheitsgewinn verbunden ist." Dies müsse die technische Weiterentwicklung der Geräte gewährleisten. Er lehne die Geräte jener Generation ab, wie sie in den USA und anderen Ländern derzeit zum Einsatz kämen. In dieser Position sei er sich mit dem CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach einig. Im Gegensatz zu Bosbach wollte sich Stadler allerdings nicht auf einen Zeithorizont für die Einführung dieser Technik festlegen. "Es sollte mit Hochdruck an der technischen Weiterentwicklung gearbeitet werden", sagte der FDP-Politiker der Zeitung.

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