Contact Air entlässt ein Drittel des Cockpit- und Kabinenpersonals

Essen (ots) – Die Stuttgarter Fluggesellschaft Contact Air plant, ein Drittel ihrer Piloten und Flugbegleiter zu entlassen. Wie der Personalleiter der Airline, Frank Heidinger, den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgabe) sagte, sollen rund 40 Piloten und 40 Flugbegleiter das Unternehmen verlassen. Contact Air will zudem Außenstationen in Düsseldorf, Bremen, Berlin und München schließen und  das Geschäft der Airline am Hauptsitz in Stuttgart konzentrieren. Contact Air ist Regionalpartner der Lufthansa und fliegt für die größte deutsche Fluggesellschaft innerdeutsche und innereuropäische Strecken. Das Stuttgarter Unternehmen reagiert mit den Entlassungen auch auf die veränderte Strategie der Lufthansa, 50-Sitzer künftig nicht mehr auf Lufthansa-Regionalstrecken einzusetzen. Contact Air unterhält nach eigenen Angaben zurzeit fünf dieser Flugzeuge. Auch bei der Dortmunder Lufthansa-Tochter Eurowings sind Stellenkürzungen im Gespräch. Nach Angaben der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo steht bei Eurowings (320 Mitarbeiter in der Kabine) die Hälfte der Jobs auf dem Spiel. Die Lufthansa wies die Vorwürfe zurück.

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