3.000 Social-Media-Beiträge sagen: Bing ist noch keine Konkurrenz für Google

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Image by raptorallah via Flickr

Hamburg (ots) – Bei den deutschen Verbrauchern hat es offensichtlich noch nicht "Bing" gemacht. Das hat jetzt eine Analyse von 1.000 Social-Media-Quellen ergeben. Die Performance-Marketing-Agentur eprofessional hatte die Agentur Liquid Campaign beauftragt, ein Meinungsbild über Bing im Internet zu erstellen. Dazu wurden im September über 3.000 Artikel auf über 1.000 Social-Media-Quellen, von Basicthinking.de bis Twitter, ausgewertet. Das zentrale Ergebnis: Die Qualität der Suchergebnisse bei Bing ist noch verbesserungswürdig, das Design und die Bilder-/Video-Suche sind aber besser als bei Google.

Die Social-Media-Auswertung zeigt: Die meisten Beiträge (43 Prozent) beschäftigen sich mit einem Vergleich von Bing mit dem Platzhirschen Google: Es herrscht die Meinung, dass die Qualität der Suchergebnisse von Bing noch verbesserungswürdig sei. Ein Kritikpunkt ist geringere Auswahl an Suchergebnissen. Die Ergebnisse seien zwar quasi spamfrei, aber sucht man etwa nach aktuellen politischen Themen, sind kaum News zu finden. 20 Prozent der Beiträge befassen sich mit der Bilder-/Video-Suche von Bing, deren Qualität als sehr gut empfunden wird.

Ein drittes zentrales Thema ist die Zensur von Suchergebnissen beziehungsweise das Sperren von Suchanfragen an. Diese als "Prüderie-Filter" bezeichnete Zensur ist in der Wahrnehmung der deutschen Benutzer einer der größten Schwachpunkte von Bing. Dabei ist es egal, dass sich dieser Filter leicht über die Ländereinstellungen deaktivieren lässt.

Trotz aller Kritik wird in den Äußerungen deutlich, dass sich insbesondere die Google-Kritiker eine alternative Suchmaschine wünschen, ergab die qualitative Auswertung der Beiträge.

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