Duisburger Symphoniker: Symphonic Shades | Computerspielemusik von Chris Hülsbeck

The Great Giana Sisters
Image via Wikipedia

Sie kämpfen gegen Trolle, Orks, Oger, Kobolde oder sonstige Fantasiewesen in der virtuellen Welt der Computerspiele. Beim „Grand Monster Slam“, einem Spiel für Commodore Amiga, geht es darum auf einem Tennisfeld als unbenannter Zwerg sogenannte Beloms auf des Gegners Seite zu schießen, selbst aber den Schüssen des Gegners auszuweichen.

Beim Konzert am Donnerstag, dem 3. Dezember 2009 um 18 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle werden die Besucher des Konzertes nicht nur an die guten alten Anfänge der Computerspiele erinnert, Sie sind sogar mittendrin. Denn unter der Leitung von Generalmusikdirektor Jonathan Darlington wird die Musik, die Chris Hülsbeck ursprünglich für Computerkonsolenspiele komponierte, erklingen. Schnell hat man wieder die grobkörnigen Figuren vor Augen, die man mit dem Joystick durch die Gefahren manövrieren muss und setzt im Geiste Stein auf Stein oder weicht durch Springen verschiedenen Hindernissen aus.

Durch die Bearbeitung für großes symphonisches Orchester klingt die Musik vielmehr nach Hollywood denn nach Gameboy. Und dem Zuhörer wird schnell klar, warum die Musik Chris Hülsbecks so beliebt ist und auch unabhängig vom ursprünglich gedachten Zweck funktioniert: Sie ist einfach großartig und mitreißend.

Deshalb Vorsicht – achten Sie bitte auf Ihre Sitznachbarn, wenn Sie mental „mitspielen“. Denn die Chancen, dass Sie das tun, werden dadurch erhöht, dass der erst 18 Jahre alte Lichtdesigner Bent Walter das Hörerlebnis durch eindrucksvolle Lichtinstallationen untermalt.

Solistin des Abends ist die Pianistin Mariko Sudo.
Moderiert wird der Abend von Schauspieler Wolfram Boelzle.
Die Karten kosten 9 Euro, ermäßigt  5 Euro und sind u.a. im Servicebüro des Theaters Duisburg  erhältlich.

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